Die empirischen Befunde - basierend auf den NEPS Daten - zeigen, dass die Ursachen der Unterrepräsentanz von Lehrkräften mit Migrationshintergrund stärker auf die Studienwahl als auf den Studienerfolg zurückzuführen sind. Studienberechtigte mit Migrationshintergrund zeichnen sich in ihrer Berufswahl durch Merkmale aus, die die Wahl eines Nicht-Lehramtsstudienganges begünstigen. Dazu zählen unter anderem eine hohe Aufstiegsorientierung sowie Risikobereitschaft und ein bilingualer Habitus. In ihrem Studienerfolg unterscheiden sich Lehramtsstudierende mit und ohne Migrationshintergrund hingegen nicht wesentlich voneinander.
Die Autorin
¿eyma Gülen hat am Institut für Soziologie der Georg-August-Universität Göttingen im Bereich der Migrations- und Bildungsforschung promoviert. Derzeit arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Leibniz School of Education in Hannover.
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