»Traurigkeit packt mich. Dass ich keinen Job habe und ständig sparen muss und zu dünn bin und in einer schäbigen Wohnung lebe, das ist nicht das Schlimmste. Das Schlimmste ist, dass es niemanden gibt, der sich wirklich um uns Sorgen macht.« (Seite 114)
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In diesem schmalen Bändchen sind
insgesamt acht Kurzgeschichten versammelt, die unterschiedlich lang und auch sehr verschieden sind. Es geht…mehr»Traurigkeit packt mich. Dass ich keinen Job habe und ständig sparen muss und zu dünn bin und in einer schäbigen Wohnung lebe, das ist nicht das Schlimmste. Das Schlimmste ist, dass es niemanden gibt, der sich wirklich um uns Sorgen macht.« (Seite 114)
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In diesem schmalen Bändchen sind insgesamt acht Kurzgeschichten versammelt, die unterschiedlich lang und auch sehr verschieden sind. Es geht um verschiedene Themen; ob Armut, Einsamkeit oder eine unheimliche Situation voller Angst, jede Erzählung entwickelt einen Sog, der durch die schöne Sprache der Autorin, die mich bereits in den letzten beiden Büchern, die ich von ihr lesen durfte, begeistert hat, untermalt wird. Beim Lesen entstehen so Bilder vor meinen Augen sowie eine passende Atmosphäre, die eine Vielzahl unterschiedlicher Gefühle bei mir erzeugt. Das erwarte ich von Kurzgeschichten und Martina Berscheid hat das passende Talent dazu. Hierfür bedanke ich mich. Lesen!