Jochen Schrader, Strafverteidiger im Ruhestand (und ja, das ist ein Pseudonym), erzählt in diesem Buch von echten Fällen. Ungeschönt, absurd, oft unfassbar - und trotzdem wahr. Denn was sich hinter Gerichtstüren abspielt, ist manchmal so kurios, dass man sich fragt: So dumm kann doch keiner sein? Doch. Kann man. Und wie.
Mit trockenem Humor, scharfem Blick und jahrzehntelanger Erfahrung gewährt Schrader Einblicke in einen Alltag voller schräger Entscheidungen, menschlicher Abgründe und kreativer Katastrophen. Vom Pflichtverteidiger bis zum Mitfühlenden, vom Schulterzucker bis zum Kopfschütteln: Hier steht nicht das Verbrechen im Mittelpunkt, sondern der Mensch - und seine Fähigkeit, sich maximal ungeschickt durchs Strafrecht zu bewegen.
Einige Fälle sind so skurril - die kann man sich nicht ausdenken.
Ein Buch für alle, die glauben, die Justiz sei dröge - und für alle, die schon geahnt haben: Mit Mandanten muss man rechnen. Immer.
Über den Autor
Jochen Schrader ist ein Pseudonym. Und das mit gutem Grund. Denn der echte Mensch hinter diesem Namen war über dreißig Jahre lang als Strafverteidiger tätig - erst als Pflichtverteidiger, später auch in eigener Kanzlei. Er hat Täter verteidigt, die keine sein wollten, Unschuldige, die sich dümmer verhielten als nötig, und Schuldige, die einfach ehrlich waren. Er kennt die Flure der Justiz wie andere den Weg zur Kaffeemaschine, und was er in diesen Jahrzehnten erlebt hat, hat ihn irgendwann zu der Erkenntnis gebracht: Es wäre fast ein Verbrechen, das nicht aufzuschreiben.
Die Entscheidung für ein Pseudonym ist keine Eitelkeit, sondern Schutzmaßnahme. Nicht für ihn - sondern für die Menschen, über die hier geschrieben wird. Auch wenn jeder Fall verändert, verdichtet und verfremdet wurde, steckt in jedem Kapitel ein echter Kern. Und echte Menschen verdienen - selbst wenn sie Zwerge überfahren oder mit Megafonen ins Gericht marschieren - zumindest den Respekt, nicht wiedererkannt zu werden.
Jochen Schrader lebt heute zurückgezogen, spielt kein Golf, schreibt kein Manifest - aber hin und wieder Geschichten wie diese. Weil sie einfach zu gut sind, um sie der Gerichtsakte zu überlassen.
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