Mord in den Highlands
Vorbemerkung: ich habe die deutsche Übersetzung gelesen
Bei den alljährlichen Highland-Games wird der junge Artie Whittle des Betrugs bezichtigt. Am nächsten Tag ist sein immer schlechtgelaunter Vater tot – ermordet. Der Tat verdächtigt wird sein Sohn Artie, der
schwerverletzt gefunden wird. Dank Paislee Shaw und Arties Freundin ermitteln DI Zeffer und sein Team…mehrMord in den Highlands
Vorbemerkung: ich habe die deutsche Übersetzung gelesen
Bei den alljährlichen Highland-Games wird der junge Artie Whittle des Betrugs bezichtigt. Am nächsten Tag ist sein immer schlechtgelaunter Vater tot – ermordet. Der Tat verdächtigt wird sein Sohn Artie, der schwerverletzt gefunden wird. Dank Paislee Shaw und Arties Freundin ermitteln DI Zeffer und sein Team weiter.
Es handelt sich um den 7. Band der Cosy-Crime-Reihe „Cashmere, Tartan und ein Mord“. Mir gefällt an dieser Reihe besonders gut, dass die Morde und die Suche nach dem Täter nicht zwangsläufig im Vordergrund stehen. Sie tragen zum einen zur Spannung bei und bilden jeweils den roten Faden. Den wesentlichen Teil macht jedoch Paislee Shaws Alltag als alleinerziehende Mutter eines pubertierenden Sohnes, als Strickwarenladen-Besitzerin, als Enkelin, Freundin, Ehrenamtliche und Frau aus. Alltägliche Begebenheiten, wie z.B. gemeinsame Mahlzeiten oder der Einkauf von Geschenken für eine Einladung werden bildhaft beschrieben. Ganz wichtig ist natürlich der Strickwarenladen „Cashmere-Crush“ als Treffpunkt für die örtliche Gemeinschaft, insbesondere der eingeschworenen Strickgruppe „Strick und Schlückchen“ (wobei mir ausnahmsweise der englische Titel „Knit and Sip“ besser gefällt). Allerdings ist die Geschwindigkeit, mit der Paislee ihre Ware herstellt, überirdisch und für mich nicht immer glaubhaft.
Die Charaktere entwickeln sich weiter und altern glücklicherweise auch, so ist Paislees Sohn Brady in diesem Band schon 13 Jahre alt. Bereits bekannte Protagonisten, die nicht in jedem Band vertreten sind, spielen wieder eine Rolle, andere werden zumindest erwähnt. Immer gelingt Traci Hall eine authentische Beschreibung. Nicht zu vergessen ist das Lokalkolorit. In diesem Band sind die Highland-Games Thema, wie der Titel bereits sagt. Die Wettkämpfe werden beschrieben, aber auch die aufwändige Organisation, die dafür notwendig ist und auch die Meinungsverschiedenheiten innerhalb des Organisationskomitees, die, wie bei jedem Verein, geklärt werden müssen.
Jeder Band steht aufgrund der Ermittlungen für sich allein. Ich empfehle aufgrund der Entwicklungen unbedingt die Einhaltung der Reihenfolge.
Fazit: ein lesenswerter Cosy-Crime