In Oliver Cromwell zeichnet Samuel Rawson Gardiner die Entwicklung des Puritaners vom Gutsbesitzer zum Architekten des Interregnums: vom Bürgerkrieg und der New Model Army über die Abrechnung mit Karl I. bis zu den Regierungsexperimenten des Protektorats. Nüchtern und quellengesättigt rekonstruiert er Feldzüge in Irland und Schottland, die Rhetorik der Reden und Briefe sowie eine Religionspolitik zwischen Duldung und Zwang; zugleich verortet er die Figur im Rahmen der "drei Königreiche" und der europäischen Mächtepolitik. Gardiner, führender Historiker der Stuartzeit und Autor monumentaler Bürgerkriegsdarstellungen, stützt seine Analyse auf Jahrzehnte akribischer Archivarbeit in London und auf dem Kontinent. Programmatisch wendet er sich gegen parteiliche Mythologien - besonders gegen Carlyles Heroenkult - und ersetzt sie durch strenge Quellenkritik, präzise Chronologie und Einordnung in Verfassungs- und Diplomatiegeschichte. Die Biographie bündelt die Erträge seiner Großwerke und spiegelt viktorianische Debatten über Gewissensfreiheit und Staatsgewalt. Empfehlenswert für alle, die eine zuverlässige, ausgewogene und geistig anregende Cromwell-Biographie suchen. Als klare Einführung wie als Referenz für Studium und Forschung überzeugt das Buch durch dokumentarische Dichte und behutsame Urteilsbildung; es eröffnet Einsichten in Ideen, Militärreformen und Staatsbildung der Frühen Neuzeit. Diese Übersetzung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.
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