Jedes Kind mit Mutismus zeigt seine eigene Geschichte, seine eigenen Ängste und seine individuellen Wege zur Kommunikation. Es verlangt von uns Pädagog:innen nicht nur Fachwissen und methodisches Geschick, sondern vor allem Empathie, Geduld und die Fähigkeit, sich auf die stille Sprache der Kinder einzulassen. Vertrauen, ein verlässlicher Rahmen und die Anerkennung kleiner Fortschritte sind oft die Schlüssel, die den Weg zurück in die mündliche Welt öffnen.
Mutismus lehrt uns auch, dass Kommunikation weit über Worte hinausgeht. Blickkontakt, Gesten, Mimik, schriftliche Ausdrucksformen all dies sind Brücken, die Kinder bauen, bevor sie sich verbal öffnen. Unsere Aufgabe ist es, diese Brücken zu erkennen, zu stärken und sensibel zu begleiten.
Für mich persönlich ist die Arbeit mit mutistischen Kindern immer wieder eine Erinnerung daran, dass Stärke nicht nur im Sprechen liegt, sondern auch in der stillen Präsenz, im Beobachten und im behutsamen Begleiten. Jedes Kind, das seine Stimme findet, zeigt uns die Kraft von Vertrauen, Beziehung und individueller Förderung und bestärkt uns in unserer Berufung als Pädagog:innen, Kinder in ihrer Einzigartigkeit zu sehen und zu begleiten.
Herzlichst!
Greber Patrick
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