Kindheit ist ein Versprechen: ein Raum voller Neugier, Spiel und Begegnung, ein Anfang, der das ganze Leben prägt. Doch in staatlichen Schulen wird dieses Versprechen gebrochen. Dort, wo Würde und Freiheit wachsen sollten, herrschen Kontrolle, Anpassung und Angst.
Die Schule, wie wir sie kennen, ist kein Ort des Lernens, sondern der Disziplinierung. Sie misst, vergleicht, sortiert - und macht Kinder klein. Sie ersetzt Erfahrung durch Aufgaben, Beziehung durch Verwaltung, Freude durch Pflicht. Sie zwingt in ein Korsett aus Stundenplänen und Prüfungen, das Stimmen erstickt und Kreativität lähmt.
Dieses Buch ist ein Aufschrei gegen ein System, das Bildung vorgibt, aber Kindheit zerstört. Es lädt ein, hinzusehen: auf die Verletzungen durch Noten und Normen, auf die Angst der Prüfungen, auf die Entfremdung, wenn Lernen nicht mehr Leben bedeutet.
Doch es ist auch ein Ruf nach Alternativen. Denn Bildung muss nicht Zwang heißen. Lernen kann Freiheit sein, Beziehung, Verantwortung, Freude. Homeschooling, freie Schulen, Unschooling, Natur- und Lebensschulen zeigen: Kinder wachsen, wenn man ihnen vertraut.
Dieses Vorwort ist kein neutraler Einstieg, sondern ein Manifest. Wer Kinder ernst nimmt, muss den Mut haben, das alte System zu hinterfragen. Wir brauchen keine Fabriken für Gehorsam mehr, sondern Kulturen des Lernens, die Würde, Kreativität und Freiheit ins Zentrum stellen.
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