Endlich entdeckte ich nach langer Suche eine großartige, stille Erzählung in der nicht viel passiert, die einem dennoch sehr viel mitteilt.
Der renommierter Linguist Philip Perlmann, wird zu einem Forschungs-Symposium
eingeladen, auf welchem Wissenschaftler verschiedenster Sprachgebiete ihre
aktuellsten Forschungsergebnisse vorstellen und diskutieren. Perlmann soll diese Treffen leiten, nur…mehrEndlich entdeckte ich nach langer Suche eine großartige, stille Erzählung in der nicht viel passiert, die einem dennoch sehr viel mitteilt.
Der renommierter Linguist Philip Perlmann, wird zu einem Forschungs-Symposium
eingeladen, auf welchem Wissenschaftler verschiedenster Sprachgebiete ihre aktuellsten Forschungsergebnisse vorstellen und diskutieren. Perlmann soll diese Treffen leiten, nur hat er ein großes Problem, denn seit geraumer Zeit, hat er nichts mehr zu sagen. Statt die verblieben Zeit zu nutzen um sich vor zu bereiten, hat er nur noch ein Ziel: Flucht!
Da er aber seine Kollegen samt ihren hohen Erwartungen nicht enttäuschen kann und will, begeht er ein Plagiat, ein ihm überlassenes Skript verkauft er als sein Gedankengut. Das eigentliche Problem entsteht, als der rechtmäßige Eigentümer doch noch zu diesem Symposium erscheinen kann. Nun gilt es dies unter jeden Umstand zu verhindern.
Inhaltlich wirklich überschaubar, gelingt es dem Autor dennoch weit über 600 Seiten zu beschriften und keine einzige erschien mir sinnlos. Eine Explosion an Gedankengut, überwältigend und authentisch geschrieben, sprachlich für mich ein Hochgenuss. Wer hier jedoch ein Buch wie „Nachtzug nach Lissabon“ sucht, wird enttäuscht.