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Das Buch entführt den Leser auf eine faszinierende Reise durch die Länder des alten Orients - von Japan über Persien und Indien bis nach Kambodscha. Mit der scharfen Beobachtungsgabe eines Reporters und der poetischen Sprache eines Romanciers beschreibt Kellermann Landschaften, Menschen und Kulturen, die zwischen Tradition und Aufbruch stehen. Er begegnet Mönchen in Tibet, Geishas in Japan, Händlern in Persien und politischen Rednern im kolonialen Indien. Das Ergebnis ist ein vielstimmiges Panorama Asiens in den 1920er Jahren - eine Hommage an Schönheit, Glauben, Stolz und Wandel, aber auch…mehr

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Produktbeschreibung
Das Buch entführt den Leser auf eine faszinierende Reise durch die Länder des alten Orients - von Japan über Persien und Indien bis nach Kambodscha. Mit der scharfen Beobachtungsgabe eines Reporters und der poetischen Sprache eines Romanciers beschreibt Kellermann Landschaften, Menschen und Kulturen, die zwischen Tradition und Aufbruch stehen. Er begegnet Mönchen in Tibet, Geishas in Japan, Händlern in Persien und politischen Rednern im kolonialen Indien. Das Ergebnis ist ein vielstimmiges Panorama Asiens in den 1920er Jahren - eine Hommage an Schönheit, Glauben, Stolz und Wandel, aber auch ein kritischer Blick auf die westliche Überheblichkeit. Ein literarisches Reiseerlebnis von zeitloser Eindringlichkeit.

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Autorenporträt
Bernhard Friedrich Wilhelm Kellermann (*4. März 1879 in Fürth; +17. Oktober 1951 in Klein Glienicke bei Potsdam) war ein deutscher Schriftsteller, Journalist und Abgeordneter. Sein bekanntestes Werk ist der Roman Der Tunnel (1913), ein internationaler Bestseller, der millionenfach verkauft, in 25 Sprachen übersetzt und mehrfach verfilmt wurde. Kellermann studierte zunächst an der Technischen Hochschule München, später Germanistik und Malerei. Schon mit seinen frühen Romanen Yester und Li (1904) und Ingeborg (1906) gelang ihm der Durchbruch. Es folgten Reiseberichte aus den USA und Japan, die seine Beobachtungsgabe und literarische Vielfalt unter Beweis stellten. Der Erste Weltkrieg prägte ihn tief: Als Kriegsberichterstatter veröffentlichte er Reportagen vom Frontgeschehen. Mit seinem gesellschaftskritischen Roman Der 9. November (1920), der den Umbruch am Ende des Krieges thematisiert, zog er sich den Hass der Nationalsozialisten zu - das Buch wurde 1933 verboten und verbrannt, Kellermann aus der Preußischen Akademie der Künste ausgeschlossen. Nach 1945 engagierte er sich in der jungen DDR stark für kulturelle und politische Fragen. Gemeinsam mit Johannes R. Becher gründete er den Kulturbund, wurde Abgeordneter der Volkskammer und Vorsitzender der Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft. Für seinen Roman Totentanz erhielt er 1949 den Nationalpreis der DDR. In Westdeutschland hingegen geriet sein Name durch Boykottaktionen weitgehend in Vergessenheit. Kellermann war zweimal verheiratet: 1915 mit der US-Amerikanerin Mabel Giberson (+1926) und ab 1939 mit Else "Ellen" Michaelis, die nach seinem Tod seine Werke herausgab. Bernhard Kellermann hinterließ ein vielseitiges Werk aus Romanen, Erzählungen, Reisebüchern und Reportagen. Er ruht auf dem Neuen Friedhof in Potsdam.