Singe ich, tanzen die Berge ist eine vielstimmige, bunte, laute und fruchtbare Wucht. Der Text pustet Farben und Musik. Gewitter bricht das Paradies, das Paradies bricht die Berge, Pilze werfen Sporen, Bären wüten, Menschen lieben, leiden, zornen. Hier ist Poesie in der Luft.
Die Geschichten
bewegen sich zwischen Phantasie und Wirklichkeit, Märchenhaft, Sagenhaft. Die Sprache ist rasend…mehrSinge ich, tanzen die Berge ist eine vielstimmige, bunte, laute und fruchtbare Wucht. Der Text pustet Farben und Musik. Gewitter bricht das Paradies, das Paradies bricht die Berge, Pilze werfen Sporen, Bären wüten, Menschen lieben, leiden, zornen. Hier ist Poesie in der Luft.
Die Geschichten bewegen sich zwischen Phantasie und Wirklichkeit, Märchenhaft, Sagenhaft. Die Sprache ist rasend schnell, fast atemlos, erschöpfend.
Mittelpunkt der Geschichten ist eine Familie in einem katalanische Dorf in den Pyrenäen, dachte ich zuerst, bis ich verstand, die Menschen und Geschichten sind Nebenfiguren, es geht um niemanden direkt, sondern um die Natur, den Ort, wie er gleich bleibt über die Zeiten hinweg und sich bewegt, verändert.
Singe ich, tanzen die Berge choreographiert unterschiedliche Perspektiven und Zeiten. Die Gezeiten, die Pilze, die Bären, der Wald, die Berge, die Menschen und vieles Anderes kommt zu Wort.
Ein Chor, las ich irgendwo. Nein, als Chor habe ich die vielen Stimmen nicht empfunden.
Es ist eher eine moderne experimentelle Komposition, mit lärmigen, knalligen Stimmen, leisem murmelndem Flüstern, Grummeln, knallen, alles zusammen angefüllt, poetisch, auf eine blumige, üppige, manchmal schieftönige Weise.
Unheimlich, der @trabantenverlag scheint alles richtig zu machen, das Buchdesign, die Wahl des Textes, die charismatische Autorin, die Schnittstelle zwischen Poesie und Gegenwartsliteratur.
Insbesondere Menschen, die Märchen und Sagen lieben, die Poesie, die üppige, blumige Poesie und die Experimenten in der Literatur offen gegenüber stehen, sei dieser Schatz ans Herz gelegt.