Das 20. Jahrhundert ist das Jahrhundert der Sprachthematisierung: In Philosophie und Linguistik ist es zu einer Beschäftigung mit dem Phänomen "Sprache" in einem bis dahin nicht bekannten Umfang und Aspektreichtum gekommen. Sprache ist nicht nur als Zeichensystem (Saussure) betrachtet worden, sondern z. B. auch als Organon (Bühler), Organ (Chomsky), Spiel (Wittgenstein), Buchstabe (Lacan), Schrift (Derrida), Gespräch (Gadamer), Idiolekt (Davidson), Vokabular (Rorty), Lautgestalt (Jakobson), Referenz (Quine), Symbolisierung (Waldron), Bedeutung (Taylor), Konvention (Lewis) oder paradoxe Form (Luhmann). Dreißig Sprachauffassungen werden vorgestellt und unter den Gesichtspunkten des Zeichens, der Struktur, der Darstellung, des Verhaltens und des Mediums klassifiziert.
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Matthias Schulze-Bünte in: Linguistische Berichte 221/2010
"Nicht zuletzt das ausführliche Namensregister macht es zum zuverlässigen Nachschlagewerk etablierter sprachtheoretischer Ansätze."
Urszula Topczewska in: Studien zur Deutschkunde XLIV/2010
"[...]ECKARD ROLF'S Sprachtheorien is a welcome tool in which the recent history of linguistic thought can be traced throughout the 20th century."
In: Stuf 62.3/2009








