Wie kann man ein hilfreiches Buch über das Thema Leid schreiben? Ist Leid nicht ungerecht, und fragen wir nicht immer „Warum ich?“
Genau das greift der Autor Thomas Härry auf. Er behandelt genau die Frage, die so schwierig ist. Als Christ muss ich Gottes Handeln abnicken, denn „alles dient zum
Guten“. Oder darf ich Gott Anklagen und Hinterfragen?
Härry beschreibt eindrücklich viele Situationen…mehrWie kann man ein hilfreiches Buch über das Thema Leid schreiben? Ist Leid nicht ungerecht, und fragen wir nicht immer „Warum ich?“
Genau das greift der Autor Thomas Härry auf. Er behandelt genau die Frage, die so schwierig ist. Als Christ muss ich Gottes Handeln abnicken, denn „alles dient zum Guten“. Oder darf ich Gott Anklagen und Hinterfragen?
Härry beschreibt eindrücklich viele Situationen und Erfahrungen, wo Gott eingreift und wo auch nicht. Teilweise schwer zu lesen, merkt der Leser, wie ungerecht es für das menschliche Denken scheint. Der Mensch will verstehen. Doch Härry wenden den Blick hin zum Erkennen. Wir können Gott nicht verstehen, nur erkennen. Nur wer diesen Widerspruch erkennt, kann mit dem Paradoxon Gott leben.
Am Ende des Buches findet der Leser noch Hilfestellungen, wie z.B. zur Begleitung von Leidtragenden und ein Gebet für schwere Zeiten.
Ein hervorragendes Buch über ein schwieriges Thema.