Die Untersuchung zeigt, dass der Streitschlichtung in Kliniken eine untergeordnete Rolle in den Kommunikationsstrategien zugewiesen wird, dass professionell ausgebildete Streitschlichter*innen fehlen, die schon zu Beginn eines sich anbahnenden Konfliktes möglicherweise eine Eskalation verhindern könnten. Es zeigt sich aber auch, dass Patient*innen durchaus akzeptieren, dass Fehler auch in der Medizin gemacht werden. Die Patient*innen vermissen häufig, dass Behandler*innen nicht zu ihren Fehlern stehen und sich dafür entschuldigen, sondern sich ablehnend verhalten. Die viel geforderte Kommunikation „auf Augenhöhe" fehlt häufig und die Wertschätzung der Patient*innen und deren Leiden wird nicht selten vermißt.
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