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Am Sund angekommen, ahnt die Erzählerin nicht, welche Geheimnisse die Gegend birgt. Während sie auf ihre Geliebte wartet, schwappen nachts seltsame Gesänge von der Insel Lykke über das Wasser ans menschenleere Festland - unheimlich und verheißungsvoll zugleich. Sie beschließt, ihre Recherche um die Rolle ihres Urgroßvaters im Nationalsozialismus ruhen zu lassen, und bricht nach Lykke auf. Doch dort beginnt sich die düstere Geschichte der Insel immer stärker mit ihrer eigenen Familiengeschichte zu verschränken.

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Produktbeschreibung
Am Sund angekommen, ahnt die Erzählerin nicht, welche Geheimnisse die Gegend birgt. Während sie auf ihre Geliebte wartet, schwappen nachts seltsame Gesänge von der Insel Lykke über das Wasser ans menschenleere Festland - unheimlich und verheißungsvoll zugleich. Sie beschließt, ihre Recherche um die Rolle ihres Urgroßvaters im Nationalsozialismus ruhen zu lassen, und bricht nach Lykke auf. Doch dort beginnt sich die düstere Geschichte der Insel immer stärker mit ihrer eigenen Familiengeschichte zu verschränken.

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Autorenporträt
Laura Lichtblau, 1985 in München geboren, lebt als freie Autorin und Übersetzerin in Berlin. Ihre Lyrik und kürzere Prosa wurden in zahlreichen Magazinen und Anthologien veröffentlicht. Ihr erster Roman "Schwarzpulver" erschien 2020 bei C.H.Beck.
Rezensionen
[Laura] Lichtblau hat zu einem so noch nicht gehörten Ton gefunden, dem Sog von Sund sie tränkt ihn auch mit Spannung und Witz ist nicht zu widerstehen.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Rose-Maria Gropp

[Sund] ist ein sehr poetisches, atmosphärisch dichtes Buch. Laura Lichtblau schafft in ihrem Roman eine phantastische Atmosphäre und kreiert bedrückende Bilder. Diese eigene Sprache, dieser Laura-Lichtblau Sound, ist faszinierend.
Bayern2, Gabriele Knetsch

Bös verdrängte Wahrheiten, deren Wurzeln bis zum Urgroßvater reichen.
Süddeutsche Zeitung, Antje Weber

Laura Lichtblau ist ein seltener Glücksfalls für die deutsche Literatur. Denn mit Sund ist ihr ein formell experimentierfreudiges, fantasievolles und sprachlich unwiderstehliches Buch über die Verstrickung der eigenen Familie in den Nationalsozialismus geglückt.
Deutschlandfunk Kultur Studio 9, Sarah Elsing

Die Erzählung verdankt ihre Kraft gerade ihren Ambivalenzen, die umso mehr verstören, weil sie weder die eigene noch die Positionierung der Erzählerin eindeutig festschreiben. So wird die Faszination für die naturverbundene, achtsame und familiäre Inselgemeinschaft ebenso nachvollziehbar Bis zum Schluss muss sie müssen wir die Frage nach dem eigenen Mitlaufen, Wegschauen, Profitieren immer wieder neu stellen.
sissymag.de, Anja Kümmel

Für die Aufarbeitung der Vergangenheit findet Lichtblau die klaren Worte, die der Sund versteckt halten wollte. ... Dies verleiht dem Buch eine höchst aktuelle Relevanz.
Münchner Merkur

Mit lyrisch leichter Hand erzählt Laura Lichtblau in ihrem neuen Roman von fluiden queeren Identitäten, Euthanasie-Verbrechen während der NS-Zeit und gefährlichen Kontinuitäten im Jetzt.
L-MAG, Anja Kümmel

Laura Lichtblau setzt die Umwelt und die innere Welt der Erzählerin in eine stete Verbindung. So gelingt es ihr, in vielen Miniaturaufnahmen ein dichtes Geflecht entstehen zu lassen, in dem sich die Geschichte des Ortes mit der Recherche der Erzählerin zum Urgroßvater verbindet.
Gute Literatur Meine Empfehlung, Petra Lohrmann

Der Verbund aus historischem Kontext und einer Sprache, die davor nach getaner Arbeit wieder flieht bis in den Geschiebemergel, ist experimentell, fordernd, absolut interessant.
Süddeutsche Zeitung, Cornelius Pollmer

Klingt nicht nach Urlaubslektüre? Ist es aber! Ich habe selten so krasse Sätze übers Meer gelesen
BR Literally, Miriam Fendt
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