Die Region um den Zürichsee war für Thomas Mann weit mehr als nur ein Aufenthaltsort; sie war Zuflucht und letzte Heimat, während die Stadt Zürich als seine politische und literarische Bühne diente. Dieser Band von Thomas Sprecher ist die maßgebliche Untersuchung der vielfältigen Beziehungen des Nobelpreisträgers zur Schweiz. Als unveränderter Nachdruck der Ausgabe von 1992, ergänzt durch einen aktuellen Hinweis des Herausgebers aus dem Jahr 2025, bietet dieses Werk eine quellenbasierte Rekonstruktion von Manns Leben in einer turbulenten Epoche. Der Inhalt reicht von den frühen Jahren - inklusive der Hochzeitsreise im Zürcher «Baur au Lac» und Katia Manns Kur in Davos - bis zum dramatischen Exilalltag in Küsnacht (1933-1938). Detailliert beleuchtet werden Manns finanzielle Sorgen, seine Auseinandersetzung mit der Schweizer Neutralität sowie seine Netzwerke in der Stadt, darunter Freundschaften mit C.G. Jung, Emil Oprecht und Max Rychner. Auch die Rückkehr aus den USA nach Erlenbach und die letzten Lebensjahre in Kilchberg werden umfassend behandelt. Ein unverzichtbares Standardwerk für Literaturwissenschaftler, Historiker und alle, die Thomas Mann nicht nur als Autor, sondern als politischen Menschen verstehen wollen. Kurztext (Ebenfalls korrigiert): Das Standardwerk zu Thomas Manns Exil und Leben am Zürichsee. Eine quellenbasierte Analyse seiner wichtigsten Jahre in der Schweiz, von Davos über Küsnacht bis Kilchberg. Neuauflage 2025.
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