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In "Über den Umgang mit Menschen" widmet sich Adolph Knigge der Kunst der zwischenmenschlichen Beziehungen und der Etikette im sozialen Umgang. Mit einem klaren und beinahe didaktischen Stil analysiert Knigge die Verhaltensweisen und Einstellungen, die das Miteinander prägen. Das Werk ist nicht nur als praktischer Leitfaden, sondern auch als tiefgehende Abhandlung über menschliche Natur und soziale Dynamik zu verstehen. Ein kritisches Augenmerk legt Knigge auf die Notwendigkeit von Respekt und Verständnis in der Kommunikation, was in einer sich wandelnden Gesellschaft von zeitloser Relevanz…mehr

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Produktbeschreibung
In "Über den Umgang mit Menschen" widmet sich Adolph Knigge der Kunst der zwischenmenschlichen Beziehungen und der Etikette im sozialen Umgang. Mit einem klaren und beinahe didaktischen Stil analysiert Knigge die Verhaltensweisen und Einstellungen, die das Miteinander prägen. Das Werk ist nicht nur als praktischer Leitfaden, sondern auch als tiefgehende Abhandlung über menschliche Natur und soziale Dynamik zu verstehen. Ein kritisches Augenmerk legt Knigge auf die Notwendigkeit von Respekt und Verständnis in der Kommunikation, was in einer sich wandelnden Gesellschaft von zeitloser Relevanz bleibt. Adolph Knigge, ein deutscher Schriftsteller und Aufklärer des 18. Jahrhunderts, war geprägt von den sozialen Normen seiner Zeit und den Idealen der Aufklärung. Sein besonderes Interesse für Psychologie und Philosophie spiegelt sich in der Vielfalt der Themen wider, die er in seinen Werken behandelt. Knigges eigene Erfahrungen im Umgang mit Menschen und die Beobachtungen der sozialen Interaktionen seiner Umgebung haben ihn dazu inspiriert, eine umfassende Betrachtung des zwischenmenschlichen Verhaltens zu verfassen. Dieses Buch ist für jeden Leser empfehlenswert, der die Feinheiten menschlicher Beziehungen ergründen oder seine sozialen Kompetenzen verbessern möchte. Knigges tiefsinnige Analysen laden dazu ein, das eigene Verhalten zu reflektieren und eröffnen neue Perspektiven auf die Herausforderungen im täglichen Umgang mit anderen Menschen. Ein unverzichtbares Werk für alle, die in einer zivilisierten Gesellschaft bestehen und gedeihen wollen.

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Autorenporträt
Adolph Knigge (1752-1796), Schriftsteller und Aufklärer, wuchs in Bredenbeck auf, wo er standesgemäß erzogen wurde. Seine Eltern verstarben schon früh. Als Waise im Alter von 14 Jahren wurde er von seinem Vormund nach Hannover zur Erziehung durch Privatunterricht geschickt. Er studierte von 1769 bis 1772 Jura und Kameralistik in Göttingen. 1771 wurde Knigge vom Landgrafen Friedrich II. von Hessen-Kassel zum Hofjunker und Assessor der Kriegs- und Domänenkammer zu Kassel ernannt. 1776 erhielt er eine weitere Anstellung an einem Fürstenhof. Herzog Carl August von Sachsen-Weimar ernannte ihn zum weimarischen Kammerherrn. Zwischen 1777 und Spätherbst 1780 lebte Knigge am Herrschaftlichen Hof des Erbprinzen und späteren Kurfürsten Wilhelm in Hanau, wo er eine Reihe von Schriften veröffentlichte. Das Dasein eines Höflings war dem Freigeist Knigge aber zuwider, in seinem 1785 abgeschlossenen satirischen Roman 'Geschichte Peter Clausens' verhöhnte er die seinem Urteil nach 'erbärmlichsten Hofschranzen' und das ganze 'Hofgeschmeisse'. Ab 1780 lebte Knigge daher in Frankfurt am Main, um sich seinen schriftstellerischen Projekten und der Arbeit in verschiedenen Logen und Geheimbünden zu widmen. 1783 zog er nach Heidelberg, später ging er nach Hannover zurück, um sich um seine Güter zu kümmern. Von 1790 an lebte er bis zu seinem Tode in Bremen, wo er aus Geldnot das Amt eines Oberhauptmanns der großbritannisch-hannoverschen Regierung übernahm. Darüber hinaus engagierte er sich im Kulturleben der Stadt und förderte ein Liebhabertheater. Im Dienst der Freimaurerei war er viel auf Reisen. Auf den Konventen der 'Strikten Observanz' in Braunschweig, Wolfenbüttel und Wilhelmsbad setzte er sich für Reformen ein. Desillusioniert und schwer enttäuscht von seinen Kontakten im Umfeld der Freimaurerei, schloß er sich 1780 dem radikal-aufklärerischen Illuminatenorden an. Nach heftigen Machtkämpfen mit Bode und Weishaupt wurde Knigge 1784 wieder ausgeschlossen. Rückblickend meinte er, die von ihm erhoffte 'Erneuerung des geistigen Lebens der Nation' durch den Orden sei nicht durchführbar gewesen. Zeit seines Lebens befasste sich Knigge mit verschiedenen Projekten egalitärer Männer- und Freundschaftsbünde; noch kurz vor seinem Tode entwarf er 1795 das Manifest eines Patriotischen Bundes. Diese vielfältigen Tätigkeiten machten Knigge nach der Französischen Revolution der Obrigkeit verdächtig. Er galt als gefährlicher Demokrat und Jakobiner.