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In "Über den Umgang mit Menschen" gelingt es Adolph Knigge, die subtilen und oft komplexen Dynamiken zwischen Individuen zu ergründen. Der Autor, ein Pionier der Etikette und zwischenmenschlichen Kommunikation, präsentiert in diesem Werk eine Sammlung praktischer Ratschläge und stilvoller Anleitungen, die dem Leser helfen sollen, soziale Interaktionen zu optimieren. Knigges literarischer Stil ist geprägt von Klarheit und Präzision, wodurch seine philosophischen Überlegungen über Benehmen und Moral in ansprechender Weise transportiert werden. Dieses Buch verankert sich im literarischen Kontext…mehr

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Produktbeschreibung
In "Über den Umgang mit Menschen" gelingt es Adolph Knigge, die subtilen und oft komplexen Dynamiken zwischen Individuen zu ergründen. Der Autor, ein Pionier der Etikette und zwischenmenschlichen Kommunikation, präsentiert in diesem Werk eine Sammlung praktischer Ratschläge und stilvoller Anleitungen, die dem Leser helfen sollen, soziale Interaktionen zu optimieren. Knigges literarischer Stil ist geprägt von Klarheit und Präzision, wodurch seine philosophischen Überlegungen über Benehmen und Moral in ansprechender Weise transportiert werden. Dieses Buch verankert sich im literarischen Kontext der Aufklärung, als die Bedeutung von Individualität und zwischenmenschlicher Rücksichtnahme an Bedeutung gewann. Adolph Knigge, geboren 1752, war nicht nur als Schriftsteller bekannt, sondern auch als Schriftsteller und Aufklärer, dessen Ideen zur gesellschaftlichen Etikette zur damaligen Zeit bahnbrechend waren. Sein eigenes Leben und seine Erfahrungen als Teil der gehobenen Gesellschaft prägten seine Gedanken über die sozialen Normen und deren Anwendung. Durch sein Werk wollte Knigge zu einem harmonischeren Miteinander anregen und einen Zugang zu einem besseren Verständnis für menschliches Verhalten schaffen. Für alle, die die Kunst der zwischenmenschlichen Beziehungen vertiefen möchten, ist "Über den Umgang mit Menschen" ein unverzichtbares Werk. Knigges zeitlose Ratschläge helfen nicht nur, Missverständnisse zu vermeiden, sondern fördern auch Empathie und ein respektvolles Miteinander. Ob im Alltag, im Beruf oder im sozialen Umfeld - dieses Buch ist ein wertvoller Begleiter, der Praxis und Ethik in einer einzigartigen Weise verbindet.

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Autorenporträt
Adolph Knigge (1752-1796), Schriftsteller und Aufklärer, wuchs in Bredenbeck auf, wo er standesgemäß erzogen wurde. Seine Eltern verstarben schon früh. Als Waise im Alter von 14 Jahren wurde er von seinem Vormund nach Hannover zur Erziehung durch Privatunterricht geschickt. Er studierte von 1769 bis 1772 Jura und Kameralistik in Göttingen. 1771 wurde Knigge vom Landgrafen Friedrich II. von Hessen-Kassel zum Hofjunker und Assessor der Kriegs- und Domänenkammer zu Kassel ernannt. 1776 erhielt er eine weitere Anstellung an einem Fürstenhof. Herzog Carl August von Sachsen-Weimar ernannte ihn zum weimarischen Kammerherrn. Zwischen 1777 und Spätherbst 1780 lebte Knigge am Herrschaftlichen Hof des Erbprinzen und späteren Kurfürsten Wilhelm in Hanau, wo er eine Reihe von Schriften veröffentlichte. Das Dasein eines Höflings war dem Freigeist Knigge aber zuwider, in seinem 1785 abgeschlossenen satirischen Roman 'Geschichte Peter Clausens' verhöhnte er die seinem Urteil nach 'erbärmlichsten Hofschranzen' und das ganze 'Hofgeschmeisse'. Ab 1780 lebte Knigge daher in Frankfurt am Main, um sich seinen schriftstellerischen Projekten und der Arbeit in verschiedenen Logen und Geheimbünden zu widmen. 1783 zog er nach Heidelberg, später ging er nach Hannover zurück, um sich um seine Güter zu kümmern. Von 1790 an lebte er bis zu seinem Tode in Bremen, wo er aus Geldnot das Amt eines Oberhauptmanns der großbritannisch-hannoverschen Regierung übernahm. Darüber hinaus engagierte er sich im Kulturleben der Stadt und förderte ein Liebhabertheater. Im Dienst der Freimaurerei war er viel auf Reisen. Auf den Konventen der 'Strikten Observanz' in Braunschweig, Wolfenbüttel und Wilhelmsbad setzte er sich für Reformen ein. Desillusioniert und schwer enttäuscht von seinen Kontakten im Umfeld der Freimaurerei, schloß er sich 1780 dem radikal-aufklärerischen Illuminatenorden an. Nach heftigen Machtkämpfen mit Bode und Weishaupt wurde Knigge 1784 wieder ausgeschlossen. Rückblickend meinte er, die von ihm erhoffte 'Erneuerung des geistigen Lebens der Nation' durch den Orden sei nicht durchführbar gewesen. Zeit seines Lebens befasste sich Knigge mit verschiedenen Projekten egalitärer Männer- und Freundschaftsbünde; noch kurz vor seinem Tode entwarf er 1795 das Manifest eines Patriotischen Bundes. Diese vielfältigen Tätigkeiten machten Knigge nach der Französischen Revolution der Obrigkeit verdächtig. Er galt als gefährlicher Demokrat und Jakobiner.