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In seinem Werk "Über den Umgang mit Menschen" bietet Adolph Knigge eine tiefgehende Analyse der zwischenmenschlichen Beziehungen und deren gesellschaftliche Dynamiken im späten 18. Jahrhundert. Der Autor kombiniert erzieherische Ratschläge mit psychologischen Einsichten, um die Kunst des zwischenmenschlichen Umgangs zu beleuchten. Der literarische Stil ist geprägt von Klarheit und Präzision, angereichert mit Beispielen aus der damaligen gesellschaftlichen Praxis. Knigge hinterfragt soziale Konventionen und ermutigt seine Leser zu einer reflektierten Haltung im Umgang miteinander. Adolph…mehr

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Produktbeschreibung
In seinem Werk "Über den Umgang mit Menschen" bietet Adolph Knigge eine tiefgehende Analyse der zwischenmenschlichen Beziehungen und deren gesellschaftliche Dynamiken im späten 18. Jahrhundert. Der Autor kombiniert erzieherische Ratschläge mit psychologischen Einsichten, um die Kunst des zwischenmenschlichen Umgangs zu beleuchten. Der literarische Stil ist geprägt von Klarheit und Präzision, angereichert mit Beispielen aus der damaligen gesellschaftlichen Praxis. Knigge hinterfragt soziale Konventionen und ermutigt seine Leser zu einer reflektierten Haltung im Umgang miteinander. Adolph Knigge, geboren 1752, war nicht nur ein Schriftsteller, sondern auch ein Aufklärer, dessen Gedanken von den Idealen der Aufklärung geprägt waren. Sein persönlicher Werdegang als Jurist und seine Erfahrungen in der angestellten Gesellschaft flossen direkt in seine Arbeiten ein. Knigges eigene Herausforderungen im gesellschaftlichen Austausch und sein Streben nach harmonischen Beziehungen trieben ihn dazu, diese grundlegenden Themen zu erforschen und zu dokumentieren. Dieses Buch ist ein unverzichtbares Werk für jeden, der sich für zwischenmenschliche Kommunikation und soziale Interaktion interessiert. Es bietet zeitlose Einsichten und praktische Ratschläge, die auch in der heutigen, schnelllebigen Welt von Bedeutung sind. Ein Muss für Psychologen, Sozialwissenschaftler und jeden, der die Kunst des Umgangs mit Menschen meistern möchte.

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Autorenporträt
Adolph Knigge (1752-1796), Schriftsteller und Aufklärer, wuchs in Bredenbeck auf, wo er standesgemäß erzogen wurde. Seine Eltern verstarben schon früh. Als Waise im Alter von 14 Jahren wurde er von seinem Vormund nach Hannover zur Erziehung durch Privatunterricht geschickt. Er studierte von 1769 bis 1772 Jura und Kameralistik in Göttingen. 1771 wurde Knigge vom Landgrafen Friedrich II. von Hessen-Kassel zum Hofjunker und Assessor der Kriegs- und Domänenkammer zu Kassel ernannt. 1776 erhielt er eine weitere Anstellung an einem Fürstenhof. Herzog Carl August von Sachsen-Weimar ernannte ihn zum weimarischen Kammerherrn. Zwischen 1777 und Spätherbst 1780 lebte Knigge am Herrschaftlichen Hof des Erbprinzen und späteren Kurfürsten Wilhelm in Hanau, wo er eine Reihe von Schriften veröffentlichte. Das Dasein eines Höflings war dem Freigeist Knigge aber zuwider, in seinem 1785 abgeschlossenen satirischen Roman 'Geschichte Peter Clausens' verhöhnte er die seinem Urteil nach 'erbärmlichsten Hofschranzen' und das ganze 'Hofgeschmeisse'. Ab 1780 lebte Knigge daher in Frankfurt am Main, um sich seinen schriftstellerischen Projekten und der Arbeit in verschiedenen Logen und Geheimbünden zu widmen. 1783 zog er nach Heidelberg, später ging er nach Hannover zurück, um sich um seine Güter zu kümmern. Von 1790 an lebte er bis zu seinem Tode in Bremen, wo er aus Geldnot das Amt eines Oberhauptmanns der großbritannisch-hannoverschen Regierung übernahm. Darüber hinaus engagierte er sich im Kulturleben der Stadt und förderte ein Liebhabertheater. Im Dienst der Freimaurerei war er viel auf Reisen. Auf den Konventen der 'Strikten Observanz' in Braunschweig, Wolfenbüttel und Wilhelmsbad setzte er sich für Reformen ein. Desillusioniert und schwer enttäuscht von seinen Kontakten im Umfeld der Freimaurerei, schloß er sich 1780 dem radikal-aufklärerischen Illuminatenorden an. Nach heftigen Machtkämpfen mit Bode und Weishaupt wurde Knigge 1784 wieder ausgeschlossen. Rückblickend meinte er, die von ihm erhoffte 'Erneuerung des geistigen Lebens der Nation' durch den Orden sei nicht durchführbar gewesen. Zeit seines Lebens befasste sich Knigge mit verschiedenen Projekten egalitärer Männer- und Freundschaftsbünde; noch kurz vor seinem Tode entwarf er 1795 das Manifest eines Patriotischen Bundes. Diese vielfältigen Tätigkeiten machten Knigge nach der Französischen Revolution der Obrigkeit verdächtig. Er galt als gefährlicher Demokrat und Jakobiner.