Schon immer war es ein gewagtes Unterfangen mit dem Konstrukt zwischen Eltern und Kindern, Kindern und Eltern. Es gibt keine Hauptfigur in dem Roman. Nur lauter gleichwertige Helden: zufällig bekannt miteinander, ungünstig verwandt, halbwegs befreundet, speziell liiert. Einen Sommer lang. Wie halten sie es mit sich und anderen aus? Vieles wird vermieden, verschwiegen, nicht gefragt, wegen der Angst, wegen des verdrehten Taktgefühls, wegen der Scham. Aus seiner Haut kann niemand. Bemühungen gehen aneinander vorbei. Es kommt zu einem Mord, der einer Aufklärung nicht standhalten würde. Konflikte werden gelebt. Gelöst werden sie nicht. Daher gibt es nicht das Ende. Geschichten hören nicht einfach auf. Die Menschen in ihnen leben weiter. Gelegentlich stirbt einer.
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