Mich wundert, dass noch niemand eine Rezension über dieses beeindruckende Buch geschrieben hat. Es ist ein wahrhaft lesenswertes Buch unter den vielen Büchern mit ähnlichem Thema.
Eine norddeutsche Familie (Vater, Mutter, Tochter, Sohn) beschließt, einen syrischen Flüchtling (Anfang 20) bei sich
aufzunehmen. Sie wissen, dass Amir ein strenggläubiger Moslem ist.
Henning und Amir beschreiben, was…mehrMich wundert, dass noch niemand eine Rezension über dieses beeindruckende Buch geschrieben hat. Es ist ein wahrhaft lesenswertes Buch unter den vielen Büchern mit ähnlichem Thema.
Eine norddeutsche Familie (Vater, Mutter, Tochter, Sohn) beschließt, einen syrischen Flüchtling (Anfang 20) bei sich aufzunehmen. Sie wissen, dass Amir ein strenggläubiger Moslem ist.
Henning und Amir beschreiben, was sie in den unterschiedlichensten Situationen interessant, befremdend und neu übrdenkenswert fanden.. Man wird automatisch irgendwie mit einbezogen, da man selbst für sich klären muss, wie die eigene Einstellung ist.
Ein Beispiel: Amir sieht, wie Henning aus einem Wasserglas Bier trinkt und fragt, ob es sein kann, dass in seinem Wasserglas auch mal Alkohol war. Und die Familie findet mit Amir zusammen eine Lösung.
Man kann mithilfe dieses Buches nachvollziehen, wie die scheinbar nebensächlichsten Dinge des Alltags ein Problem sein konnten. Jede/r der fünf Personen versucht, tolerant mit den anderen umzugehen, aber es gibt Irritierungen und Probleme, die gelöst werden müssen.
Ich gebe ganz klar fünf Lesepunkte und wünsche diesem Buch eine große Leserschaft .