Henry Knox ist ein Kaninchenspotter, denn es gibt menschenähnliche Kaninchen, die registriert werden sollen, aber sich nicht offiziell zeigen. Die Kaninchen sind den Menschen ähnlich, werden aber nicht anerkannt, ja sogar gehasst. Es gibt nur wenige Plätze, wo sie willkommen sind. So hat Henry ein
Problem, als er in der Bibliothek Conny wiedertrifft, die er schon von der Universität kennt, und…mehrHenry Knox ist ein Kaninchenspotter, denn es gibt menschenähnliche Kaninchen, die registriert werden sollen, aber sich nicht offiziell zeigen. Die Kaninchen sind den Menschen ähnlich, werden aber nicht anerkannt, ja sogar gehasst. Es gibt nur wenige Plätze, wo sie willkommen sind. So hat Henry ein Problem, als er in der Bibliothek Conny wiedertrifft, die er schon von der Universität kennt, und auch ein wenig verliebt in sie ist. Sie wohnt mit ihrer Familie direkt neben Henry, der dort mit seiner Tochter lebt. Doch eine Verbindung zwischen Kaninchenmenschen und Menschen ist nicht erlaubt und wird verfolgt. Als Henry eine Einladung bei seinen Nachbarn annimmt lernt Pippa auf einer anschließenden Party Harvey kennen und lieben. Henry hat Befürchtungen, dass jetzt Probleme auf ihn zukommen.
„Wie die Karnickel“ von Jasper Fforde ist eine Satire auf das Zusammenleben von unterschiedlichen Spezies. In diesem sind es nicht nur Menschen und menschenähnliche Kaninchen, sondern auch andere menschenähnliche Lebewesen baut der Autor in die Story ein. So ist der Vorgesetzte von Henry in der RabCoT ein Fuchs, der auch not Ffox heißt in Anlehnung an den Namen des Autors, aber auch ein Wiesel. Aber die Kaninchen sind wohl bedrohlicher für die Menschen, da sie auch sehr intelligent sind. So entsteht eine Gesellschaftssatire, die es in sich hat. Mit Hass auf die Neubewohner, mit Demütigungen und immer der Gefahr ausgesetzt von Füchsen straffrei ermordet zu werden. Hier wird der tägliche Rassismus beim Namen genannt. Dargestellt wird das auch auf dem Cover, das Markierungen in den Ohren der Kaninchen zeigen, von Bestrafungen. Es ist eine tiefgreifende Satire, die manchmal nicht leicht zu verstehen ist und es erfordert schon intensives Lesen, um hinter alle Andeutungen zu kommen. Natürlich hat das Buch einen Höhepunkt, der sich natürlich schön bis zum Ende zieht und immer wieder durch Andeutungen geschürt wird. Es gibt auch Fußnoten, die der Autor sehr gut einbaut und so dem ganzen auch einen pseudowissenschaftlichen Anstrich gibt. Interessant sind auch die Erklärungen, die der Autor jedem Kapitelanfang an den Anfang stellt.
Ich finde diese Satire sehr interessant und unterhaltsam. Manchmal habe ich versucht mir die Szenen bildlich vorzustellen und das hat dann schon ein tiefes Lächeln ausgelöst. Also ich möchte dieses Buch auch wegen seiner Aktualität gut empfehlen kann.