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Warum das Volk nicht immer automatisch Recht hat Wenn sich Politiker*innen der unterschiedlichsten Parteien auf etwas verständigen können, dann auf die unumstößliche Grundregel: Wähler*innen haben immer recht. Doch wenn es im Grundgesetz heißt, dass alle Staatsgewalt vom Volk ausgeht, dann geht damit auch eine gewisse Verantwortung einher. Wer Extremisten wählt, weil die Bahn ausfällt oder im Dorf der Bäcker zumacht, der trägt zur Zerrüttung unserer Gesellschaft und politischen Kultur bei. Es gibt Alternativen. Auch demokratische. Mark Schieritz, stellvertretender Ressortleiter »Politik« bei…mehr

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Produktbeschreibung
Warum das Volk nicht immer automatisch Recht hat Wenn sich Politiker*innen der unterschiedlichsten Parteien auf etwas verständigen können, dann auf die unumstößliche Grundregel: Wähler*innen haben immer recht. Doch wenn es im Grundgesetz heißt, dass alle Staatsgewalt vom Volk ausgeht, dann geht damit auch eine gewisse Verantwortung einher. Wer Extremisten wählt, weil die Bahn ausfällt oder im Dorf der Bäcker zumacht, der trägt zur Zerrüttung unserer Gesellschaft und politischen Kultur bei. Es gibt Alternativen. Auch demokratische. Mark Schieritz, stellvertretender Ressortleiter »Politik« bei der ZEIT, zeigt in seinem hochaktuellen Debattenbuch, warum es brandgefährlich ist, die Gründe für die Krise der Demokratie ausschließlich in der Politik zu suchen. Seine kluge Analyse macht deutlich, dass wir uns eben nicht bedingungslos auf das Volk verlassen können, denn der Wählerwille folgt nicht immer den Gesetzen der Logik.

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Autorenporträt
Mark Schieritz ist stellvertretender Ressortleiter des Politikressorts der Zeit in Berlin. Nach dem Studienabschluss an der London School of Economics begann seine Karriere bei der Financial Times Deutschland, für die er sieben Jahre lang tätig war - unter anderem als Leiter der Finanzmarktredaktion. Mark Schieritz wurde mit dem Ernst-Schneider-Preis der Industrie- und Handelskammern und dem Medienpreis der Keynes-Gesellschaft ausgezeichnet. Bei Droemer Knaur erschienen die Bücher Die Inflationslüge und Der Lohnklau.
Rezensionen
Rezensent Tanjev Schultz schaut sich gleich vier Bücher an, die Antworten auf die Frage liefern, warum Rechte in vielen Ländern erstarken. Der Journalist Mark Schieritz versammelt in seinem Essay dem Kritiker zufolge nicht unbedingt neue, aber pointierte Argumente: Er mahnt beispielsweise, das Landleben nicht unnötig zum Zentrum des politischen Lebens zu machen und spricht sich für Verbote und gegen die "Vulgärdemokratie" aus. Am profundesten ist für ihn wohl das Buch von Politikwissenschaftler Marcel Dirsus: Er zeigt, dass selbst die grausamsten Herrscher wie Gaddafi oder Hussein ein Leben in stetiger Sorge führen müssen und sie selten eine ruhige Rente verbringen, sondern ihre Herrschaft stattdessen stets einsturzgefährdet ist. Er betone aber auch, dass man sich darauf nicht verlassen könne, sondern sich zivilgesellschaftlich stärker verknüpfen müsse. Für Schultz sind alle Bücher eine Warnung, nicht zuzulassen, dass Demokratien zu autokratischen Staaten werden. 

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