NY 1979. Michael Corleone lebt mit seiner Familie wieder in New York. Er ist alt geworden. Zwar hat er seine Stellung innerhalb der Mafia-Familien behaupten und festigen können, hat aber irgendwie keine Lust mehr auf den Job. Er will ehrlich werden und endlich ein ruhiges, gefahrloses Leben für
sich und vor allem seine Kinder. Seine Tochter Mary verwaltet eine Stiftung für arme Sizilianern, sein…mehrNY 1979. Michael Corleone lebt mit seiner Familie wieder in New York. Er ist alt geworden. Zwar hat er seine Stellung innerhalb der Mafia-Familien behaupten und festigen können, hat aber irgendwie keine Lust mehr auf den Job. Er will ehrlich werden und endlich ein ruhiges, gefahrloses Leben für sich und vor allem seine Kinder. Seine Tochter Mary verwaltet eine Stiftung für arme Sizilianern, sein Sohn Anthony wird Opernsänger und Kay hat auch wieder mehr Kontakt zu ihm. Alles könnte perfekt sein, wenn da nicht Vincent, der unehelicher Sohn seines Bruders Santino, wäre.
Dieser dritte und letzte Film der Trilogie gefällt mir am besten. Vielleicht, weil er, anders als die beiden ersten Filme, linear erzählt wird, ohne Zeitsprünge. Auch die Figuren und die etwas dramatischere Erzählweise sagen mir mehr zu. Besonders die Opernaufführung und wie deren Handlung das Massaker untermalt und kommentiert ist sehr gelungen. Der Film ist nicht so langatmig und etwas schneller geschnitten als seine beiden Vorgänger, die man jedoch unbedingt kennen sollte, bevor man diesen dritten Teil sieht, denn die Personen werden nicht eingeführt, man kennt sie eben oder muss mit Lücken leben.
Fazit: Kein Meisterwerk, aber solide Unterhaltung. Ein alternder Mafiaboss, der sich auf die Rente vorbereitet und erkennen muss, dass der Ausstieg auch für einen Chef unmöglich ist. Einmal Pate immer Pate.