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Der Zerrissene, 1 DVD
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Live von den Salzburger Festspielen 1984 Regie: Otto Schenk Mit: Helmuth Lohner, Otto Schenk u. a. Wohl kein anderes "Künstler-Paar" kann den Helden des österreichischen Volkstheaters - Johann Nestroy - treffender in Szene setzen als Otto Schenk und Helmuth Lohner. Schon mit dem "Talisman" aus dem Jahre 1976 feierte das Gespann während der Salzburger Festspiele große Erfolge bei Publikum und Kritik (DVD bei Arthaus Musik). Und auch der "Zerrissene" ist Nestroy "at its best". Die oft unterschätzte, volkstümliche Sprache Nestroys wandelt sich in den Schlagfertigkeiten und genialen Virtuositäten…mehr

Produktbeschreibung
Live von den Salzburger Festspielen 1984 Regie: Otto Schenk Mit: Helmuth Lohner, Otto Schenk u. a. Wohl kein anderes "Künstler-Paar" kann den Helden des österreichischen Volkstheaters - Johann Nestroy - treffender in Szene setzen als Otto Schenk und Helmuth Lohner. Schon mit dem "Talisman" aus dem Jahre 1976 feierte das Gespann während der Salzburger Festspiele große Erfolge bei Publikum und Kritik (DVD bei Arthaus Musik). Und auch der "Zerrissene" ist Nestroy "at its best". Die oft unterschätzte, volkstümliche Sprache Nestroys wandelt sich in den Schlagfertigkeiten und genialen Virtuositäten Helmuth Lohners zu einem hintergründigen und für jedermann höchst unterhaltsamen Theatergenuss.
Autorenporträt
Johann Nepomuk Nestroy, 7. 12. 1801 Wien - 25. 5. 1862 Graz. Der Sohn eines Hof- und Gerichtsadvokaten studierte nach seiner Gymnasialzeit (1811-16) ab 1817 in Wien Philosophie, anschließend 1820-21 zwei Semester Jura, wurde jedoch dann - nachdem er bereits auf Liebhaberbühnen aufgetreten war - Sänger und Schauspieler. Nach seinem Debut als Sarastro in der 'Zauberflöte' erhielt er ein Engagement als Bassist am Deutschen Theater in Amsterdam (1823-25), 1825-31 spielte er in Brünn, Graz und Preßburg, seit 1831 in Wien: bis 1839 am Theater an der Wien, dann am Leopoldstädter Theater (1848 umbenannt in Carl-Theater), das er 1854 pachtete und als Direktor leitete. 1860 trat er zurück und zog nach Graz.
Hier war er 1827 zum ersten Mal als Dichter einer Lokalposse hervorgetreten ('Der Zettelträger Papp'). Seit seinem Engagement in Wien übernahm er immer mehr Sprechrollen, die er für sich selbst schrieb. Er verfasste über 80 Stücke, die auf den verschiedensten Quellen beruhen (Komödien,

insbesondere Vaudevilles, Romane, Novellen), aber durch den Witz ihrer Dialoge, durch das virtuose Spiel mit der Sprache und durch die philosophierenden, kommentierenden Couplets die Vorlagen vergessen machen, wenn sie nicht ausdrücklich wie 'Tannhäuser' (UA 1857), 'Lohengrin' (UA 1859) oder 'Judith und Holofernes' (UA 1849) als Parodien konzipiert sind. Seinen ersten großen Erfolg hatte N. mit der Zauberposse mit Gesang 'Der böse Geist Lumpacivagabundus' (UA 1833).

Otto Schenk, geb. 1930 in Wien, erhielt als Regisseur und Schauspieler Engagements in aller Welt. Von 1988-97 Direktor des Wiener Theaters in der Josephstadt, tritt er heute regelmäßig mit seinem eigenen Bühnenprogramm auf und zählt zu den populärsten österreichischen Schauspielern in Film, Fernsehen und Theater.