Irgendwann in der Zukunft. Die Erde ist nach Kriegen zum Großteil vom "Meer der Fäulnis" bedeckt, einem Pilzwald, deren Sporen für Menschen tödlich sind. Die letzten überlebenden Menschen leben in verborgenen Tälern und kämpfen täglich gegen die nun herrschenden Rieseninsekten um ihr
Überleben.
Nausicaä ist die Prinzessin des "Tals der Winde", das durch die vom Meer heranwehenden Winde vor den…mehrIrgendwann in der Zukunft. Die Erde ist nach Kriegen zum Großteil vom "Meer der Fäulnis" bedeckt, einem Pilzwald, deren Sporen für Menschen tödlich sind. Die letzten überlebenden Menschen leben in verborgenen Tälern und kämpfen täglich gegen die nun herrschenden Rieseninsekten um ihr Überleben.
Nausicaä ist die Prinzessin des "Tals der Winde", das durch die vom Meer heranwehenden Winde vor den Pilzsporen geschützt wird. Sie hat eine besondere Gabe. Sie kann mit den Insekten kommunizieren und will die Natur und die in ihr herrschenden Zusammenhänge verstehen. Sie entdeckt, dass die versteinerten Bäume den verseuchten Boden reinigen und die Insekten sie schützen, nur glaubt man ihr nicht, vor allem auch, weil das Tal von den Truppen eines anderen Königreichs angegriffen wird. Diese Königreich will das Meer der Fäulnis zurückzudrängen und weitere Territorien erobern.
Dieser Film ist ein Klassiker des Ghibli Studios. Immer wurde mir von diesem Film vorgeschwärmt, wie toll er sei, ein Klassiker, den muss man gesehen haben. Vielleicht waren meine Ansprüche daher zu hoch, ich weiß es nicht. Der Film ist wunderschön gezeichnet und hat, wie Prinzessin Mononoke schon in den frühen 80er Jahren eine ökologische Botschaft zum Thema. Man muss dem Film zugutehalten, dass er phantasievoll eine neue Welt erschafft voller neuer Wesen. Eine wunderbaren Soundtrack hat und wirklich, wirklich sehr schön gezeichnet ist. Diese Botschaft und Mythologie jedoch treten leider schon bald in den Hintergrund nur allzu bekannter, ausgelutschter, kriegerischer Motive. Ein benachbartes Land greift an, warum auch immer. Der Rest ist Schema F Befreiungskampf der armen Talbewohner. Ab diesem Punkt, beginnt der Film zu enttäuschen und auch streckenweise langatmig zu werden. Man handelt die üblichen Konstellationen ab, eine kleine Liebesgeschichte dazu, ein paar klassische Bösewichte, ansonsten sinnlose Kriegerische Handlungen, die man kaum nachvollziehen kann, da man in diesem Film leider keinen Wert darauf legt, die politischen Verhältnisse oder Konstellationen zu erklären, oder in einer Einleitung einen kurzen Abriss über die Geschichte dieser Welt, die Kriegstitanen und was zur aktuellen Lage führte zu geben. Man schaut nur noch hilflos zu, wie die Endschlacht dem Happy End entgegengeht, dann ein klassisch ausgelutschter kleiner Moment des Innehaltens und, ja und? War’s das?
Schade, der Film fing so gut an und wird mit dem Fortschreiten der Handlung immer enttäuschender. Möglicherweise sollte man die Mangas kennen, bevor man den Film kennt. Ich hatte jedenfalls das Gefühl, dass mir Informationen fehlten, vorenthalten wurden oder vorausgesetzt wurden. Möglicherweise liegt das daran, dass das Manga von Miyazaki Hayao, auf dem der Film basiert, damals so erfolgreich war, dass man die Geschichte einfach kannte und die Lücken selber füllen konnte.