Chris Quartermain, der Enkel des großen Allan Quartermain ist wie sein berühmter Vorfahre Abenteurer und Schatzsucher. Beim Pokern im Orientexpress gewinnt er Gold von Alexanders dem Großen von seiner Erzrivalin Karol Lorenzo. Die Archäologin Hope, die auch im Zug ist, besitzt dazu eine passende
Landkarte, die zum Schatz von Alexanders führen soll. Karol Lorenzo, die Erzrivalin Chris Quartermains…mehrChris Quartermain, der Enkel des großen Allan Quartermain ist wie sein berühmter Vorfahre Abenteurer und Schatzsucher. Beim Pokern im Orientexpress gewinnt er Gold von Alexanders dem Großen von seiner Erzrivalin Karol Lorenzo. Die Archäologin Hope, die auch im Zug ist, besitzt dazu eine passende Landkarte, die zum Schatz von Alexanders führen soll. Karol Lorenzo, die Erzrivalin Chris Quartermains denkt aber nicht daran fair zu spielen und lässt die beiden aus dem Zug werfen.
Chris, Hope und Quatermains Freund Johnny lassen sich das aber nicht bieten. Sie wollen die Karte und vor allem auch die Spielgewinnen zurück, und brechen bei Karol Lorenzo ein. Diese gibt aber nicht klein bei und so beginnt ein Wettrennen um den Schatz Alexanders.
Wer soll da noch den Überblick behalten bei 3 Filmen mit sehr ähnlichen Namen?
Da gibt es
1. "Quatermain – Auf der Suche nach dem Schatz der Könige" aus dem Jahr 1985 mit Richard Chamberlain als Allan Quartermain.
2. "Quatermain und der Schatz des König Salomon" aus dem Jahr 2004 mit Patrick Swayze als Allan Quatermain
3. "Quatermain - Der Schatz der Könige" aus dem Jahr 2001 mit Thomas Ian Griffith als Chris Quartermain.
Schon dass es Chris und nicht Allan Quartermain ist zeigt klar, das hier ist keine Literaturverfilmung nach Sir Henry Rider Haggard, sie passt nicht einmal in den Kanon, denn Quartermains Sohn stirbt als junger Arzt an den Pocken wie man im zweiten Band "Allain Quartermain" nachlesen kann. Es kann keinen Enkel geben. Man kann also davon ausgehen, dass der Name Quartermain hier nur als verkaufsförderndes Mittel eingesetzt wird, für eine billige Fernseh- Abenteuerproduktion und genau das ist dieser Film. Mittelmäßige Schauspieler, überzeichnete Figuren, peinlich Klischeeböse, grottiger Soundtrack (erinnert an PC Adventure der 90er Jahre und nervt ungemein) und sinnfreie Prügeleien. Dabei werden noch schnell die klassischen Schlagworte: Archäologie, Relikt, Schatz abgehandelt, was wohl eher als Grabräuberei und Diebstahl bezeichnet werden sollte. Dazu noch platte, peinliche, typisch amerikanisch billige Dialoge, die so hölzern und peinlich sind, dass es einem die Tränen in die Augen treibt. Teilweise ist der Film eher (un-)freiwillig komisch, das ist aber schwer zu sagen, denn er läuft ja unter Actionkomödie. Für eine Komödie ist er aber eindeutig nicht lustig genug, er ist eigentlich eher als Tragödie für den Zuschauer zu bezeichnen. Nebenbei wäre es nett gewesen, den Russen Untertitel zu verpassen. Mein Polnisch reicht zwar, um rudimentär zu verstehen, was sie sagen, aber den meisten Zuschauern dürften grundlegen slawische Sprachgrundlagen fehlen.
Fazit: Nur für schmerzfreie, hartgesottene Fans von Grabräuberabenteuerfilmen, die schon die ersten Quartermain Filme mochten. Dieser unterbietet sogar noch die Quartermain Filme aus den 80er Jahren und das ist wirklich schwer. Die waren zumindest so schlecht, dass es teilweise schon lustig war. Dieser ist einfach nur so schlecht, dass es traurig ist.