Im 13. Jahrhundert versuchen die Tempelritter einen mysteriösen Lederbeutel in Sicherheit zu bringen. 700 Jahre später brechen während der Eröffnung einer Ausstellung von Schätzen aus dem Vatikan als Templer verkleidete Männer auf Pferden in das Metropolitan Museum of Art und entwenden einen
Kryptographen. Die Archäologin Tess Chaykin kann einen von ihnen stellen und schlägt ihn mit einem…mehrIm 13. Jahrhundert versuchen die Tempelritter einen mysteriösen Lederbeutel in Sicherheit zu bringen. 700 Jahre später brechen während der Eröffnung einer Ausstellung von Schätzen aus dem Vatikan als Templer verkleidete Männer auf Pferden in das Metropolitan Museum of Art und entwenden einen Kryptographen. Die Archäologin Tess Chaykin kann einen von ihnen stellen und schlägt ihn mit einem wertvollen Artefakt krankenhausreif. Der verletzte Pseudotempler verrät ihr einen Namen: Branko Petrovic. Tess macht sich somit selbst auf die Suche nach dem verschwundenen Artefakt, was das FBI nicht sonderlich lustig findet. Agent Delaney will mitmischen und hängt sich an Tess dran.
Der Film basiert auf dem gleichnamigen Abenteuerroman von Raymond Khoury und von einer Literaturverfilmung hatte ich mir eigentlich mehr erwartet. Da ich das Buch jedoch nicht kenne, kann ich nicht sagen, ob nur der Film so schlecht ist oder ob schon die Romanvorlage so derartig grottig ist. Hier werden fröhlich Klischees verarbeitet und das auch noch von eher durchschnittlichen Schauspielern mit mäßiger deutscher Synchronisation.
Tess ist einerseits Archäologin und Wissenschaftlerin, wird aber eher als manolotragendes eher minderintelligentes, stures Weibsbild dargestellt, das mehr oder minder hilflos durch die Ermittlungen stolpert. Agent Delaney macht auch nicht gerade eine gute Figur und stellt sich für einen FBI Agenten selten dämlich an. Der Film ist eine billige Fernsehproduktion und das spürt man die ganze Zeit über.
Dazu noch diese wirklich ausgekauten Klischees, die hier der Reihe nach abgehandelt werden.
1. Archäologin, harte Frau, neben ihr sieht der FBI Agent wie ein Weichei aus.
2. Pöser, pöser Vatikan
3. Gute Templer, die nur das wahre Wissen um Jesus bewahren wollen.
4. Natürlich verliebt sich die Archäologin in den Agenten.
5. Natürlich ist ein guter alter Freund der Böse, gleich neben dem Vatikan, der ja bei solchen Geschichten nie fehlen darf. Und Atheisten sind sowieso alle böse, denn wo kämen wir da hin ohne die Liebe und die Erleuchtung der katholischen Glaubenslehre. Ohne Jesus und seine Lehren würde die Welt sofort in Chaos versinken und sich die Menschen vor Verzweiflung umbringen.
6. Man steigt einfach so schnell man in eine verschüttete mittelalterliche Stadt ein, die unter dem Sand natürlich sehr gut erhalten und nicht mit Sand gefüllt ist.
7. Natürlich gibt es in der Wüste Handy Empfang.
Zu viel Klischees zu schlecht kombiniert, zu ausgelutscht. Keine Spur von Abenteuer oder Thriller. Das Machwerk wirkt streckenweise eher wie eine Persiflage.