DIESE REZENSION ENHÄLT SPOILER!!!
Beide Seiten bereiten sich auf die Rückkehr des Imperators vor, der Gerüchten zufolge auferstanden ist. So erleben wir auf der einen Seite das Dream-Team des Widerstands in Action: Rey, Finn, Poe, Chewie, C3PO und BB-8. Und diese Mischung gefällt mir
außerordentlich gut! Auf der anderen Seite steht Kylo Ren mit seinen Rittern, die überall wo sie sind, Angst und…mehrDIESE REZENSION ENHÄLT SPOILER!!!
Beide Seiten bereiten sich auf die Rückkehr des Imperators vor, der Gerüchten zufolge auferstanden ist. So erleben wir auf der einen Seite das Dream-Team des Widerstands in Action: Rey, Finn, Poe, Chewie, C3PO und BB-8. Und diese Mischung gefällt mir außerordentlich gut! Auf der anderen Seite steht Kylo Ren mit seinen Rittern, die überall wo sie sind, Angst und Schrecken verbreiten. Die Action in diesem Film gefällt mir sehr gut, die Spannung ist durchgehend gehalten. Viele Wendungen und unglaubliche Schreckensmomente haben mich zittern lassen!
Was ich jedoch vom wiederauferstandenen Imperator halten soll, kann ich irgendwie noch nicht ganz fassen. Wieso gibt es keinen anderen Bösewicht? Muss man denn jemanden nehmen, der augenscheinlich gestorben ist, und wiederbeleben? Das macht nicht nur den Tod von Lukes Vater sinnlos, sondern lässt auch Zweifel an dem Tod an sich in der gesamten Galaxis. Wer weiß, ob Leia wirklich gestorben ist oder ob sie noch irgendwo ein Labor hat, indem sie sich klonen lässt. Er hat alles gesteuert, alles inszeniert und beobachtet. Doch er kann sich nicht selbstständig regenerieren. Merkwürdig. Aber noch merkwürdiger ist die Tatsache, dass Rey die Enkeltochter des Imperators ist. Wie zur Hölle hat Palpatine ein Kind gezeugt? Bösewichte tun so etwas nicht, besonders dieser. Die Frage nach Reys Eltern ist also doch nicht so unbedeutend. Wieso hätten die Eltern von Rey nicht einfach die Schüler vom Imperator sein können. Das wäre eine einfache, aber plausiblere Lösung. Doch das erklärt Reys unglaubliche Macht und ihren Zorn.
Besonders schön fand ich die Szenen mit Carrie Fisher alias Leia Organa. So wurden die bereits abgedrehten Szenen mit ihr verwendet und sie starb im Film in Ehren. Ihre Rolle im ganzen Geschehen bekommt einen besonderen Platz. Außerdem erfährt der Zuschauer noch einiges über ihre Vergangenheit: So hat sie z. B. die Ausbildung zum Jedi abgebrochen, weil sie eine dunkle Vision von Ben hatte. Das erklärt ihren „Machtflug“ im achten Teil, als die Flotte angegriffen wurde.
Ein großes Thema ist auch die Beziehung von Rey und Ben. Die Spannung zwischen den beiden ist zum Greifen nahe. Im einen Moment gehen sie sich an die Gurgel, im andern Moment könnten die beiden stundenlang über ihre Probleme quatschen. Das war wirklich klasse! Und ganz besonders das Ende, das hat es mir wirklich angetan. Die beiden haben genau das verdient. Es ist ein tolles Ende, auch wenn einer der beiden es nicht überlebt hat. Der Gedanke, dass Ben für Rey gestorben ist, zeigt einfach, dass genug von Vader in ihm steckt!
Das Ende ist ein würdiges Ende. Für den Abschluss dieser Saga hat J. J. Abrams noch einmal alle Register gezogen und vielleicht ein bisschen übers Ziel hinausgeschossen. Denn die 100 Sternenzerstörer und die entgegenbringende Flotte des Widerstands sind ein bisschen übertrieben. Ein bisschen weniger davon hätte das Ende nicht weniger spannend oder traurig gemacht.
Ein abschließender Satz zur allgemeinen Stimmung im Film: Disney scheint endlich eingesehen zu haben, dass der allgemein bekannte Disney-Humor in den Star Wars Filmen nichts zu suchen hat. Denn hier ist nur eine Prise Humor vorhanden und das finde ich außerordentlich gut, denn die Stimmung der Star Wars Filme war schon immer eigen.
Der Film hat mir gut gefallen. J. J. Abrams hat einen würdigen Abschluss einer unglaublichen Geschichte geschrieben. Ein letztes Mal stehen sich die Guten und die Bösen gegenüber und bringen die Macht aus dem Gleichgewicht. Spannende Abenteuer zu Land oder in der Luft füllen den letzten Akt der Skywalker-Saga. Jedoch hat mir der ganze Teil um den Imperator nicht gut gefallen, doch dafür sind andere Dinge gut gelungen. Damit kann ich also leben. Auch wenn ich traurig bin, dass es hier endet, bin ich froh, dass es endet. Denn irgendwann muss auch die beste Geschichte ihren Abschluss finden. Ich vergebe 4 von 5 Sternen!