Klappentext / Inhalt:
Im Jahr 1936 wird die Auslandskorrespondentin Nancy Wake in Paris Zeugin des Schreckens von Hitlers Aufstieg in Europa. Kaum hat Nancy den französischen Industriellen Henri Fiocca kennengelernt, sich in ihn verliebt und zugestimmt, ihn zu heiraten, fallen die Deutschen in
Frankreich ein und zwingen sie, ihren ersten Decknamen anzunehmen. Die Gestapo nennt sie weiße Maus…mehrKlappentext / Inhalt:
Im Jahr 1936 wird die Auslandskorrespondentin Nancy Wake in Paris Zeugin des Schreckens von Hitlers Aufstieg in Europa. Kaum hat Nancy den französischen Industriellen Henri Fiocca kennengelernt, sich in ihn verliebt und zugestimmt, ihn zu heiraten, fallen die Deutschen in Frankreich ein und zwingen sie, ihren ersten Decknamen anzunehmen. Die Gestapo nennt sie weiße Maus wegen ihrer bemerkenswerten Fähigkeit, sich der Gefangennahme zu entziehen, wenn sie alliierte Soldaten über die Grenzen schmuggelt. Sie wird zu Hélène, als sie Frankreich verlässt, um bei einer Spezialeinheit in London eine Spionageausbildung zu absolvieren. Als sie nach Frankreich zurückkehrt, ist sie die tödliche Madame Andrée. Doch je näher Frankreich der Befreiung kommt, desto mehr rücken Nancy und die Menschen, die sie liebt, in den Fokus.
Inspiriert von wahren Kriegsereignissen, ist Codename Hélène eine packende und bewegende Geschichte von außergewöhnlichem Mut, unerschütterlicher Entschlossenheit, bemerkenswerter Aufopferung - und dauerhafter Liebe.
Cover:
Das Cover zeigt eine Frau eine Straße entlang gehend. Es wirkt einsam und leer und auch ein wenig geheimnisvoll mit einer düsteren Nuance. Optisch und farblich ist es passend umgesetzt.
Meinung:
Ein mitreißender und berührender historischer Roman zwischen Fiktion und wahrer Geschichte. Nancy Wake lebt als freie Journalistin in Frankreich, wo sie ihren Mann kennenlernt. Ihre Unfähigkeit bei den Wirrungen des zweiten Weltkrieges wegzuschauen, führt sie an die Front und mit ihren ganz eigenen Waffen, den Waffen einer Frau vorzugehen.
Inhaltlich möchte ich hier nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist bildlich und atmosphärisch umgesetzt. In die Geschehnisse, Charaktere und Zeit findet man sich sehr nahbar hinein. Nancy wechselt dabei ihre Decknamen, wie manche ihre Unterwäsche und man erlebt hier eine sehr starke und selbstbewusste Frau, besonders für jene Zeit.
Die Geschichte ist mitreißend und zugleich auch sehr bewegend, die Emotionen und Gedanken sind spürbar. Die Geschichte geht sehr tief und macht zudem auch nachdenklich und hallt am Ende immer noch nach.
Die Gestaltung und Gliederung hat mir sehr gut gefallen. Die einzelnen Abschnitte haben eine angenehme und gute Länge. Ein guter Lesefluss wird so ermöglicht. Die wechselnden Perspektiven bringen ein gewisses Tempo und Spannung hinein und die Ich-Perspektive von Hélène bzw. Nancy und den weiteren Codenamen macht es möglich sehr nah an sie heran zukommen und ihren Gedanken und Emotionen zu folgen. Man wird berührt und mitgenommen und zugleich auch fasziniert von dieser starken Persönlichkeit.
Am Ende erfährt man einiges zu Fiktion, aber auch zu wahren Hintergründen und den wahren Geschehnissen, die dieser Geschichte zugrunde liegen, da diese ja auf wahren Begebenheiten und weiter wahren Geschichte beruht.
Fasziniert und berührt wurde ich von dieser tiefgründigen Geschichte mitgenommen, welche noch einige Zeit nachgewirkt hat und mich auch an so manchen Stellen nachdenklich hat werden lassen.
Eine bewegende und tiefgründige Geschichte, die es in sich hat. Charaktere sind toll umgesetzt und auch die Gestaltung und Gliederung ist sehr gut gelungen und die Perspektivwechsel flüssig umgesetzt. Wundervoll ist auch der bunte Farbschnitt am Buchrand.
Fazit:
Ein mitreißender und berührender historischer Roman zwischen Fiktion und wahrer Geschichte.