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3 Kundenbewertungen

Da sitzt sie nun: Chloé, allein, enttäuscht, verletzt. Ihr Mann hat sie und ihre Töchter für eine andere Frau verlassen. Ausgerechnet Pierre, der unnahbare Schwiegervater, nimmt sich ihrer an. Mit der Zeit bröckelt seine harte Schale, und Pierre erzählt seiner Schwiegertochter jeden Tag mehr von einem lang gehüteten Geheimnis, von der großen Liebe seines Lebens und warum er sie nicht leben konnte. (Laufzeit: 1 h 5 min)

  • Format: mp3
  • Spieldauer: 65 Min.
  • FamilySharing(5)
Produktbeschreibung
Da sitzt sie nun: Chloé, allein, enttäuscht, verletzt. Ihr Mann hat sie und ihre Töchter für eine andere Frau verlassen. Ausgerechnet Pierre, der unnahbare Schwiegervater, nimmt sich ihrer an. Mit der Zeit bröckelt seine harte Schale, und Pierre erzählt seiner Schwiegertochter jeden Tag mehr von einem lang gehüteten Geheimnis, von der großen Liebe seines Lebens und warum er sie nicht leben konnte. (Laufzeit: 1 h 5 min)

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Autorenporträt
Anna Gavalda, Jahrgang 1970, wurde mit ihrem ersten Erzählband "Ich wünsche mir, daß irgendwo jemand auf mich wartet" auf einen Schlag berühmt. Ihr Roman "Ich habe sie geliebt" war 2001 in Frankreich monatelang auf der Bestenliste.
Rezensionen
"Große Gefühle, wenige (aber starke) Worte".
Das Schicksal ist manchmal grausam...
Eine Geschichte, wie sie das Leben beinahe täglich schreibt: Chloé wird von ihrem Ehemann verlassen. Von einem Tag auf den anderen, einfach so. Wegen eines jungen Mädchens, natürlich. Und plötzlich ist Chloé alleine mit ihren beiden kleinen Töchtern. Eben noch war sie die wohlsituierte Hausfrau, die ein glückliches, erfülltes Leben mit ihrer Familie führt. Jetzt ist ihre Idylle zerplatzt wie eine Seifenblase. Sie kann ihr Unglück kaum fassen, ist wie gelähmt vor Schmerz. Nur weil es ihre Kinder gibt, funktioniert sie weiter. Doch zwischen Frühstücksbroten schmieren, Spielzeug aufräumen und Gute-Nacht-Geschichten vorlesen ist Chloé der einsamste Mensch der Welt. Sie kann nur noch weinen.
...und manchmal unerwartet gnädig
Bis jemand sie auffängt in ihrer Trauer. Und dieser jemand ist ausgerechnet Pierre, ihr Schwiegervater - der unnahbare, distanzierte Pierre, der nie Gefühle zeigt und der mit Chloé immer nur das Nötigste gesprochen hat. Er nimmt Chloé und die Kinder mit in das abgelegene französische Landhaus, in dem er bereits seine Kindheit verbracht hat. Und plötzlich merkt Chloé, dass hinter Pierres kühler Fassade ein warmherziger, liebenswerter Mensch steckt: Er sorgt sich wirklich um die verlassene Frau seines Sohnes, er spielt mit den Kindern, er kocht für sie, holt den besten Wein aus dem Keller, hört Chloé nächtelang zu - und gibt ihr schließlich sein tiefstes Inneres preis: Er erzählt ihr von seinem lange gehüteten Geheimnis...
Ein außergewöhnliches Buch über die Liebe
Man könnte meinen, dies sei eine ganz alltägliche Geschichte über das Verlassenwerden, wie sie ständig in irgendeiner scheinbar glücklichen Beziehung passiert. Doch Ich habe sie geliebt ist anders. Anna Gavalda stellt in ihrem Debütroman, der sich in ihrer Heimat Frankreich schon über 250 000 mal verkauft hat, heikle Fragen über die Liebe, über Versuchung, über Affären, Schuld und große Fehler. In einer Sprache, die vom ersten Wort an mitreißt - gefühlvoll, leicht, erschreckend direkt, aber auch immer witzig, lakonisch und voller Lebensklugheit. Ein außergewöhnliches Buch über das Verlassen und Verlassenwerden. Fulminant!
(Stephanie Wiehler)
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Perlentaucher-Notiz zur FR-Rezension

Bei Sacha Verna konnte Anna Gavalda mit ihrem Debüt keinen großen Eindruck machen. Dabei findet die Rezensentin gar nicht so schlimm, dass sich diese Geschichte um die seelischen Tragödien einer verlassenen Ehefrau in einer "bourgoisen Nonchalance ohne besonderen Charme" verliere, es stört sie allerdings, dass man dies von vornherei ahnen könne. Die Protagonistin plaudere das ganze Buch über in Sprechblasen entweder mit sich selbst oder mit ihrem Schweigervater, der, wie sich herausstellt, ebenfalls an einer unglücklichen Liebe laboriert, stöhnt Verna, die weder Inhalt noch Verlauf der Konversation überraschen konnte.

© Perlentaucher Medien GmbH
"Ein starkes Stück zeitgenössischer Literatur." Renate Dubach, Berner Zeitung, 07.02.03 "... leicht und elegant erzählt." Meike Fessmann, Der Tagesspiegel, 19.03.03 "Anna Gavalda hat, was der oft akademisch und selbstverliebt wirkenden französischen Literatur nicht selten fehlt: Schwung, Temperament, Fabulierlust." Uwe Wittstock, Die Welt, 29.03.03