Fred, Nickel und Annette – sie sind jung, die Welt – nicht die, in der sie leben – steht ihnen offen. Sie träumen einen gemeinsamen Traum, und der hat einen Namen: Kanada. Dort könnte man leben, wie man will, fischen und fotografieren, weit weg vom Muff der deutschen Provinz. Doch von Dieburg nach Vancouver an der kanadischen Westcoast kommt man nicht ohne Umweg. Für Fred führt dieser über den Knast in das Berlin nach dem Mauerfall, wo er Nickel, Annette und sein Geld abholen will. Sie wollten zusammen nach Kanada, so war's besprochen – doch the times they are a-changin'. Unlarmoyant,…mehr
Fred, Nickel und Annette – sie sind jung, die Welt – nicht die, in der sie leben – steht ihnen offen. Sie träumen einen gemeinsamen Traum, und der hat einen Namen: Kanada. Dort könnte man leben, wie man will, fischen und fotografieren, weit weg vom Muff der deutschen Provinz. Doch von Dieburg nach Vancouver an der kanadischen Westcoast kommt man nicht ohne Umweg. Für Fred führt dieser über den Knast in das Berlin nach dem Mauerfall, wo er Nickel, Annette und sein Geld abholen will. Sie wollten zusammen nach Kanada, so war's besprochen – doch the times they are a-changin'. Unlarmoyant, treffsicher und leichtfüßig zeichnet Jakob Arjouni ein Bild der Republik: ein Entwicklungsroman in der Tonlage des Roadmovie. Und ein Roman von Format, voller Spannung und Ironie über private und politische Illusionen, über Deutschland, Berlin und die Provinz.
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Autorenporträt
Jakob Arjouni, geboren 1964 in Frankfurt am Main, veröffentlichte Romane, Theaterstücke, Erzählungen und Hörspiele. Er war 21 Jahre alt, als sein Frankfurter Privatdetektiv Kemal Kayankaya in ›Happy birthday, Türke!‹ zum ersten Mal ermittelte. Es folgten vier weitere Fälle, für ›Ein Mann, ein Mord‹ erhielt Jakob Arjouni 1992 den Deutschen Krimipreis. Sein Werk ist in 24 Sprachen erschienen. Jakob Arjouni starb 2013 in Berlin.
»Der viel zu früh verstorbene Frankfurter Schriftsteller Jakob Arjouni war ein Spezialist für Helden in Schwierigkeiten.« Heike Hupertz / Frankfurter Allgemeine Zeitung Frankfurter Allgemeine Zeitung
"Jakob Arjouni hat mit Magic Hoffmann einen Helden geschaffen, der uns nahe kommt, so daß man den Roman nicht aus der Hand legen mag. Jakob Arjouni kann so erzählen, daß es kein Entrinnen gibt. Seine Dialoge, seine bilderreiche Sprache, sein Tempo, sein Witz, die Doppelbödigkeit aus scheinbarer Leichtigkeit und Unter- und Hintergründigem sind eine Klasse für sich. Man reibt sich die Augen vor Staunen und Begeisterung. Es ist eine große Kunst, so unterhaltsam und spannend zu schreiben und dabei so pointiert, so klug und kritisch vom Leben in der Gegenwart zu erzählen. Arjouni beherrscht diese Kunst perfekt." (Barbara Dobrick / Norddeutscher Rundfunk) "Magic Hoffmann ist ein Krakeeler wie Franz Biberkopf aus Alfred Döblins Roman Berlin Alexanderplatz, wie dieser aus dem Gefängnis entlassen, voll hochfliegender Pläne und großer Ansprüche, am Ende zurechtgestaucht und eingepaßt ins Dasein, aber dem Leser um so gründlicher ans Herz gewachsen. Spannend, tragikomisch, treffsicher skizziert, temporeich – ein literarischer Genuß!" (Harald Jähner / Frankfurter Allgemeine Zeitung)
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