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Das Böse wirft keine Schatten
Ein abgelegener, heruntergekommener Hof in Südfrankreich. Es ist brütend heiß. Fliegen umschwirren die grunzenden Schweine, die im Dreck nach Futter stöbern. In der baufälligen Scheune liegt der junge Engländer Sean mit einem zerfetzten Fuß.Auf der Flucht vor der Polizei ist er in eine rostige Eisenfalle getreten, aufgestellt von Arnaud, dem Besitzer des Hofes, der keine Fremden auf seinem Land duldet. Sean darf dennoch bleiben, wenn er mitarbeitet. Er nimmt das Angebot an, denn eine Rückkehr nach England kann er nicht riskieren - und auch wegen Arnauds Tochter…mehr

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Produktbeschreibung
Das Böse wirft keine Schatten

Ein abgelegener, heruntergekommener Hof in Südfrankreich. Es ist brütend heiß. Fliegen umschwirren die grunzenden Schweine, die im Dreck nach Futter stöbern. In der baufälligen Scheune liegt der junge Engländer Sean mit einem zerfetzten Fuß.Auf der Flucht vor der Polizei ist er in eine rostige Eisenfalle getreten, aufgestellt von Arnaud, dem Besitzer des Hofes, der keine Fremden auf seinem Land duldet. Sean darf dennoch bleiben, wenn er mitarbeitet. Er nimmt das Angebot an, denn eine Rückkehr nach England kann er nicht riskieren - und auch wegen Arnauds Tochter Mathilde, die ihn so hingebungsvoll pflegt. Aber deren verführerische kleine Schwester ist völlig unberechenbar, ebenso wie der tyrannische Arnaud. Irgendetwas stimmt hier ganz und gar nicht, und Sean will es herausfinden. Doch das Geheimnis der Arnauds ist nicht nur dunkel, sondern auch tödlich ...

Johannes Steck, als Theater- und Fernsehschauspieler sehr erfolgreich, widmet sich heute vorrangig seiner vielgelobten Sprechertätigkeit. Seine ausdrucksstarke, tiefe Stimme mit dem rauen Timbre zieht jeden Hörer in ihren Bann.
Autorenporträt
Simon Beckett, geb. 1968, versuchte sich nach Abschluss eines Englischstudiums als Immobilienhändler, lehrte Spanisch und war Schlagzeuger. 1992 wurde er freier Journalist und schrieb für bedeutende britische Zeitungen wie 'Times', 'Daily Telegraph' oder 'Observer'. Im Laufe seiner journalistischen Arbeit spezialisierte Beckett sich auf kriminalistische Themen. Als Romanautor trat er zuerst 1994 an die Öffentlichkeit. Simon Beckett ist verheiratet ist und lebt in Sheffield.

Johannes Steck wurde 1966 in Würzburg geboren. Er ist gelernter Theatermaler und Absolvent der Schauspielschule von Professor Krauss in Wien, an der er von 1988 bis 1991 studierte. Neben seiner Bühnenarbeit in Wien, Chemnitz, Würzburg und Darmstadt ist er auch im Fernsehen zu sehen. Außerdem arbeitet Johannes Steck als Radio-, Fernseh- und Hörbuchsprecher.
Trackliste
CD 1
1Der Hof00:05:21
2Der Hof00:05:54
3Der Hof00:05:57
4Der Hof00:05:28
5Der Hof00:05:43
6Der Hof00:05:51
7Der Hof00:05:31
8Der Hof00:05:32
9Der Hof00:05:06
10Der Hof00:05:27
11Der Hof00:05:44
12Der Hof00:05:25
13Der Hof00:05:52
CD 2
1Der Hof00:05:17
2Der Hof00:05:13
3Der Hof00:05:15
4Der Hof00:05:34
5Der Hof00:05:20
6Der Hof00:04:58
7Der Hof00:05:22
8Der Hof00:05:26
9Der Hof00:05:52
10Der Hof00:05:15
11Der Hof00:05:20
12Der Hof00:04:58
13Der Hof00:06:07
14Der Hof00:05:28
CD 3
1Der Hof00:05:16
2Der Hof00:05:18
3Der Hof00:05:28
4Der Hof00:06:07
5Der Hof00:05:39
6Der Hof00:05:20
7Der Hof00:05:38
8Der Hof00:05:24
9Der Hof00:05:18
10Der Hof00:05:07
11Der Hof00:05:16
12Der Hof00:04:58
13Der Hof00:04:44
14Der Hof00:05:43
Rezensionen

buecher-magazin.de - Rezension
buecher-magazin.de

Es ist ein einsamer, gruseliger Hof, auf den es Sean in der Hitze Südfrankreichs verschlägt. Er tappt in eine Tierfalle, wird bewusstlos und wacht in einer Scheune auf. Zwei Schwestern pflegen ihn. Die eine distanziert, schweigsam, die andere verführerisch, jung. Dass hier etwas nicht stimmt, spürt man, lange bevor der grimmige Vater auftaucht.

Weiße Statuen, ein Weiher bei Vollmond: Als Johannes Steck mit tiefer Böser-Wolf-Stimme zu erzählen beginnt, erwarte ich fast, dass sich eine der Töchter in einen Werwolf verwandelt oder Gespenster durch den Nachtwald spuken. Beckett aber ist dafür bekannt, dass er sich auch abseits seiner Krimis um David Hunter den menschlichen Abgründen zuwendet, nicht dem Übernatürlichen.

Dennoch zieht der beklemmende Psychokrimi aus der unheimlichen, schwarzromantischen Atmosphäre, die sich über den Hof legt, seinen Reiz. Für die undurchsichtigen Charaktere findet Steck dabei stets den passenden Tonfall. Enttäuschend ist das klischeehafte Ende. Dass die Parallelhandlung, die in Seans bewegte Vergangenheit führt, der trägen Enge des Hofes ein schnell getaktetes Gegengewicht verleihen soll, ist so offensichtlich, dass Beckett sich das besser ganz gespart hätte.

© BÜCHERmagazin, Stefan Volk (smv)
Psychologischer und subtiler als die Hunter-Kracher Neue Presse