Die letzten Tage des "Dritten Reiches": Was sich im April 1945 im eingekesselten Berlin und unter Tage in den Katakomben der Reichskanzlei abspielte, ist an Dramatik kaum zu überbieten. Draußen grenzenloses Leid der Zivilbevölkerung, im Bunker ein verwahrloster Führer, der Scheinarmeen aufeinanderhetzt und die Vernichtung ganzer Landstriche vorantreibt, der schließlich, nicht ohne pathetische Gebärde, heiratet und gleich darauf Selbstmord begeht: Hitler inszeniert seinen persönlichen Untergang als den Untergang eines ganzen Volkes.
Joachim Fests Standardwerk bildet die Grundlage für die Verfilmung von Oliver Hirschbiegel. Das Hörbuch zu Fests scharfsinniger Analyse erfaßt eines der folgenreichsten Kapitel deutscher Geschichte in einer beeindruckenden Lesung.
Joachim Fests Standardwerk bildet die Grundlage für die Verfilmung von Oliver Hirschbiegel. Das Hörbuch zu Fests scharfsinniger Analyse erfaßt eines der folgenreichsten Kapitel deutscher Geschichte in einer beeindruckenden Lesung.
Glänzender Essay
Fest dokumentiert die letzten Tage des Diktators. Er beschreibt, was sich in diesen Stunden im Führerbunker, zehn Meter unter der Erdoberfläche, abgespielt hat an Lächerlichkeit, Defätismus und Feigheit: der Selbstmord des sogenannten Führers, seiner Frau, des Propagandaministers Goebbels samt Familie und die Flucht der einst Mächtigen in die Ruinen des zerstörten Berlin. Die Rote Armee hatte mit mehr als zweieinhalb Millionen Mann, unterstützt von englischen und amerikanischen Fliegern, die Hauptstadt und das Führungszentrum sturmreif geschossen. Joachim Fest, dem wir die beste Hitler-Biografie verdanken, hat wieder einen glänzenden historischen Abriss vorgelegt. Er verarbeitet alle bis jetzt zugänglichen Quellen und Fakten und räumt mit Fehlurteilen und Fälschungen auf. Das ist intelligent sortiert und aufbereitet, glänzend geschrieben und kommentiert.
Historisch bahnbrechend
Über die letzten Stunden in der Reichskanzlei gibt es einiges an Literatur aus russischen, englischen und deutschen Quellen, oft schnell geschriebene Arbeiten unmittelbar nach der Katastrophe. Was jetzt mit einem zeitlichen Abstand und unter Einbeziehung von bislang nicht zugänglichen Archiven vorliegt, ist historisch und politisch von außerordentlicher Bedeutung. (Henrik Flor, literaturtest.de)
Fest dokumentiert die letzten Tage des Diktators. Er beschreibt, was sich in diesen Stunden im Führerbunker, zehn Meter unter der Erdoberfläche, abgespielt hat an Lächerlichkeit, Defätismus und Feigheit: der Selbstmord des sogenannten Führers, seiner Frau, des Propagandaministers Goebbels samt Familie und die Flucht der einst Mächtigen in die Ruinen des zerstörten Berlin. Die Rote Armee hatte mit mehr als zweieinhalb Millionen Mann, unterstützt von englischen und amerikanischen Fliegern, die Hauptstadt und das Führungszentrum sturmreif geschossen. Joachim Fest, dem wir die beste Hitler-Biografie verdanken, hat wieder einen glänzenden historischen Abriss vorgelegt. Er verarbeitet alle bis jetzt zugänglichen Quellen und Fakten und räumt mit Fehlurteilen und Fälschungen auf. Das ist intelligent sortiert und aufbereitet, glänzend geschrieben und kommentiert.
Historisch bahnbrechend
Über die letzten Stunden in der Reichskanzlei gibt es einiges an Literatur aus russischen, englischen und deutschen Quellen, oft schnell geschriebene Arbeiten unmittelbar nach der Katastrophe. Was jetzt mit einem zeitlichen Abstand und unter Einbeziehung von bislang nicht zugänglichen Archiven vorliegt, ist historisch und politisch von außerordentlicher Bedeutung. (Henrik Flor, literaturtest.de)
