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Jenseits des Urals herrschen klare Verhältnisse: Die Tatarin Rosalinda bestimmt, ihr Gatte Kalganow spurt, und ihre Tochter Sulfia benimmt sich schlecht. Es mangelt an vielem, aber nicht an Ideen, und schon gar nicht an Willenskraft. Es steht also immer etwas Scharfes auf dem Tisch, und alle größeren Malheurs, die Sulfia anrichten könnte, werden verhindert. Nur ihre Schwangerschaft nicht, und auch nicht die Geburt von Aminat, dem genauen Gegenteil ihrer Mutter: schön, schlau, durchsetzungsfähig - ganz die Großmutter eben. Rosalinda steht zum ersten Mal einem Geschöpf gegenüber, das ihr…mehr

Produktbeschreibung
Jenseits des Urals herrschen klare Verhältnisse: Die Tatarin Rosalinda bestimmt, ihr Gatte Kalganow spurt, und ihre Tochter Sulfia benimmt sich schlecht. Es mangelt an vielem, aber nicht an Ideen, und schon gar nicht an Willenskraft. Es steht also immer etwas Scharfes auf dem Tisch, und alle größeren Malheurs, die Sulfia anrichten könnte, werden verhindert. Nur ihre Schwangerschaft nicht, und auch nicht die Geburt von Aminat, dem genauen Gegenteil ihrer Mutter: schön, schlau, durchsetzungsfähig - ganz die Großmutter eben.
Rosalinda steht zum ersten Mal einem Geschöpf gegenüber, das ihr ebenbürtig ist, und wird die leidenschaftlichste Großmutter aller Zeiten. Im ungleichen Kampf zwischen der glücklosen Sulfia und der rücksichtslosen Rosalinda wird das Mädchen zur Wandertrophäe - und der Hörer zum Zeugen haarsträubendster Ereignisse, komischster Szenen, schlagfertigster Dialoge.
Alina Bronsky gelingt eine Glanzleistung: Sie lässt ihre radikale, selbstverliebte und komische Hauptfigur die Geschichte dreier Frauen erzählen, die unfreiwillig und unzertrennlich miteinander verbunden sind - in einem Ton, der unwiderstehlich ist. Durch drei Jahrzehnte und diverse Schicksalsschläge führt sie die ungleichen Frauen, und der Leser folgt ihr atemlos ...
Voller Gefühl, Sinnlichkeit, Drastik und Exotik: ein scharfer Frauenroman!
Autorenporträt
Bronsky, Alina
Alina Bronsky, geboren 1978 in Jekaterinburg/Russland, verbrachte ihre Kindheit auf der asiatischen Seite des Ural-Gebirges und ihre Jugend in Marburg und Darmstadt. Nach abgebrochenem Medizinstudium arbeitete sie als Werbetexterin und Journalistin. Ihr Debütroman "Scherbenpark" wurde zum Bestseller, fürs Kino verfilmt und ist inzwischen beliebte Lektüre im Deutschunterricht. Es folgten die Romane "Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche" und "Nenn mich einfach Superheld". "Baba Dunjas letzte Liebe" wurde für den Deutschen Buchpreis 2015 nominiert und ein großer Publikumserfolg.

Rois, Sophie
Sophie Rois ist seit 1993 Ensemblemitglied der Volksbühne Berlin und seit 2018 beim Deutschen Theater Berlin. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter 2006 und 2016 den Deutschen Hörbuchpreis in der Kategorie Beste Interpretation.
Trackliste
CD 1
1Die Stricknadel00:08:46
2Zwillinge halt00:02:55
3Dieses Kind00:06:20
4Verbrecherin an der Mutterschaft00:08:33
5Elektrizität,mein Liebling00:02:27
6Verräter überall00:08:27
7Über Atome reden00:09:57
8Keine Manieren00:14:45
9Ich war ein Vorbild00:06:00
10Perfekte Ehefrau00:08:21
11Ganz andere Sorgen(1)00:03:36
CD 2
1Ganz andere Sorgen(2)00:06:58
2Ein sauberes Mädchen00:03:38
3Ohne mich ging gar nichts00:13:28
4Rosenbaum00:10:28
5Gefilte Fisch00:05:25
6Der Weltuntergang00:09:38
7Nicht mein Kind00:07:22
8Arme Sau00:06:16
9Mein Abschied00:04:58
10Wieder unter uns00:06:17
11Sulfia,du brauchst einen Ausländer00:06:24
CD 3
1Der komatöse Deutsche00:06:39
2Ein ausländischer Idiot00:09:42
3Für ein besseres Leben00:02:44
4Drei oder Null00:01:38
5Das Land,das uns nicht besiegt hatte00:04:29
6Ihm fehlte eine Frau00:05:06
7Nett zu Sulfia00:05:27
8Missverständnis00:08:51
9Noch nicht Deutschland00:06:37
10Eine zweite Sulfia00:06:37
11Eine junge Frau00:05:59
12Der dritte Ehemann00:08:04
13Die besten Töchter(1)00:06:41
Rezensionen
Nach "Scherbenpark" der zweite Bestseller. "Alina Bronsky lässt das Muttermonster munter aus der Schule der Diktatoren plaudern - grausam und ulkig." Stern "Ihr rasanter Stil ist zwingend, die Geschichte unterhaltsam und fesselnd, die Sprache witzig und böse." NDR "Beißend komisch" The New Yorker
»Eine aberwitzige coole Story. Die schärfsten Gerichte der tartarischen Küche ist kein Melodram, sondern ein emanzipatorisches Märchen.« 1LIVE