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Else ist eine Frau, die wir von all ihren Seiten kennenlernen dürfen: als sudetendeutsches vertriebenes Kind, bei ihrem sozialen Aufstieg, der angeblich nur ihrem Ehemann Willy zu verdanken ist, und bei ihrer emotionalen Emanzipationsreise, als sie entscheidet, heimlich einen Taxischein zu machen. Sie fährt uns stolz, fein und modern durch die Frankfurter Nächte der Sechziger- bis Achtzigerjahre und parkt uns in einer berührenden Szenerie an der Côte d'Azur, wo sie mit ihrer Enkelin auf eine letzte große Reise geht.
Jasna Fritzi Bauer und Katharina Zorn sind Künstlerinnen, Autorinnen,
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Produktbeschreibung
Else ist eine Frau, die wir von all ihren Seiten kennenlernen dürfen: als sudetendeutsches vertriebenes Kind, bei ihrem sozialen Aufstieg, der angeblich nur ihrem Ehemann Willy zu verdanken ist, und bei ihrer emotionalen Emanzipationsreise, als sie entscheidet, heimlich einen Taxischein zu machen. Sie fährt uns stolz, fein und modern durch die Frankfurter Nächte der Sechziger- bis Achtzigerjahre und parkt uns in einer berührenden Szenerie an der Côte d'Azur, wo sie mit ihrer Enkelin auf eine letzte große Reise geht.

Jasna Fritzi Bauer und Katharina Zorn sind Künstlerinnen, Autorinnen, Filmemacherinnen. Sie arbeiten als Artistduo in den Bereichen Lyrik, Performance und Film mit einem Fokus auf gesellschaftskritische Themen. 2024 haben sie ihren ersten gemeinsamen Kurzfilm gedreht, der 2025 auf Festivalreise geht.
Autorenporträt
Jasna Fritzi Bauer (*1989) und Katharina Zorn (*1992) leben in Berlin. Seit 2019 beschäftigen sie sich neben dem lyrischen Schreiben mit grenzübergreifenden Disziplinen im multimedialen Bereich. 2021 haben sie den Berliner Hauptbahnhof mit einer Installation und einem Kurzfilm bespielt sowie in Frankfurt am Main das Rathaus und Teile der Schirn Kunsthalle visuell inszeniert. Weitere Informationen zu den bisherigen Projekten: www.heuteschreibeich.de. Jasna Fritzi Bauer ist zudem eine vielfach ausgezeichnete Film- und Theater-Schauspielerin. Derzeit ist sie u.a. als Kommissarin im Bremer Tatort zu sehen. Elisabeth Günther spielte bereits auf zahlreichen deutschen Bühnen von Berlin bis München und war in Filmen von Claude Chabrol und Michael Verhoeven zu sehen. Mit ihrer vollen warmen Stimme ist sie eine gefragte Hörbuchsprecherin und wird unter anderem regelmäßig als deutsche Synchronstimme von Cate Blanchett und Helena Bonham Carter besetzt.
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1Else
Rezensionen
»Der Text [von 'Else'] ist szenisch wie ein Drehbuch geschrieben, ohne Schnörkel. Günther füllt das wandlungsfähig mit Leben, gibt Else eine eigene Stimme, ihren Hoffnungen, ihrem Mut, in der Gesellschaft zu bestehen. [...] Elisabeth Günther gestaltet 'Else' als eine sympathische Hommage an alle Frauen, die ihr Leben jeden Tag selbst lenken und Herausforderungen meistern. Nicht nur am Steuer.« Christian Kosfeld WDR 3 20250626
»Einfühlsam und warmherzig geschrieben und perfekt vorgelesen ist dies ein Highlight unter den Hörbüchern!« Gabriele Güterbock-Rottkord medienprofile 2025, Heft 4 20251107
Rezensentin Christiane Lutz trifft sich mit dem Paar Katharina Zorn und  Jasna Fritzi Bauer, die gemeinsam einen Roman inspiriert von Zorns Großmutter geschrieben haben: Else hat schon in den 1960er Jahren als eine der ersten Frauen einen Taxischein gemacht und sich damit gegen die Konventionen einer Zeit durchgesetzt, in der Frauen oft selbst in der eigenen Familie das Beiwerk waren, das gut aussieht und den  Haushalt regelt. Männer wollten oftmals gar nicht bei Else ins Taxi  steigen, vor ihrer Familie hat sie die Tätigkeit sogar jahrelang verschwiegen, erfahren wir: Der Roman erzählt abwechselnd aus dieser  Zeit und aus der Gegenwart, in der Else eine Reise mit ihrer Enkelin Emma macht. Zorn und Bauer erklären Lutz, dass der Schreibprozess sehr harmonisch abgelaufen ist, was diese auch dem Buch anmerkt -  "vielleicht ein bisschen brav" wirkt es auf den ersten Blick, aber eigentlich ist dieses "sanfte Empowerment" der Frau, die sich in den  gegebenen Umständen Freiräume schafft, umso realistischer, resümiert die Kritikerin.

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