Das Scheitern des Vaters. Die Liebe des Sohnes. Das beste amerikanische Debut.
Auf einer abgelegenen Insel im südlichen Alaska, die nur per Boot oder Wasserflugzeug zu erreichen ist, hat Jim eine Holzhütte gekauft, um dort ein Jahr mit seinem dreizehnjährigen Sohn Roy alleine zu leben. Die beiden kennen sich kaum. Jim ist jämmerlich vorbereitet auf das Leben in der Wildnis, auf die Einsamkeit. Nachts hört Roy das verzweifelte Schluchzen seines Vaters. Er will nichts wie fort von der Insel, aber er fürchtet sich vor dem, was passiert, wenn er geht.
Für diese Geschichte über ein verheerendes Abenteuer in der Wildnis ist Vann mit dem Grace Paley Prize, dem California Book Award und dem Prix des Lecteurs de L'Express ausgezeichnet worden.
Auf einer abgelegenen Insel im südlichen Alaska, die nur per Boot oder Wasserflugzeug zu erreichen ist, hat Jim eine Holzhütte gekauft, um dort ein Jahr mit seinem dreizehnjährigen Sohn Roy alleine zu leben. Die beiden kennen sich kaum. Jim ist jämmerlich vorbereitet auf das Leben in der Wildnis, auf die Einsamkeit. Nachts hört Roy das verzweifelte Schluchzen seines Vaters. Er will nichts wie fort von der Insel, aber er fürchtet sich vor dem, was passiert, wenn er geht.
Für diese Geschichte über ein verheerendes Abenteuer in der Wildnis ist Vann mit dem Grace Paley Prize, dem California Book Award und dem Prix des Lecteurs de L'Express ausgezeichnet worden.
Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension
Ein großartiges Buch, die deutsche Fassung aber ein Problem, findet die Rezensentin Felicitas von Lovenberg. Die komplexer als offene Erzählung angelegte Sammlung von autobiografischen Momenten, kurzen Geschichten und verwandten Motiven rund um eine Vater-Sohn-Geschichte und einen Selbstmord, die David Vann in den USA als "Legend of a Suicide" veröffentlichte, wurde durch Suhrkamp "kastriert". Klagt die Rezensentin, um sogleich hinzuzufügen, dass auch die nun zum "Roman" umdeklarierte deutsche Fassung noch immer den großen Wurf sichtbar macht, der das Buch ist. Und keinen anderen Sprecher möchte sie sich vorstellen als den Vielleser Christian Brückner, dessen Stimme und Ton für ihr Ohr etwas Grundamerikanisches haben. Unbedingt hörenswert und "eindrucksvoll" also dies Hörbuch, für das die Suhrkamp-Version kein weiteres Mal gekürzt worden ist.
© Perlentaucher Medien GmbH
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