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Kaiserhofstraße 12 - Senger, Valentin
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Eine Geschichte, die einfach erzählt werden muss Als der Vater von Valentin Senger 1911 in die Kaiserhofstraße 12 in Frankfurt zog, hoffte er, dass seine Odyssee am Ende war: In Russland vor der zaristischen Geheimpolizei geflüchtet, hatte sich der Kommunist mit gefälschten Pässen über die Schweiz in das liberale Frankfurt abgesetzt. Hier wuchsen auch Valentin Senger und seine beiden Geschwister auf. Als die Nazis 1933 die Macht übernahmen, war die Familie wegen ihres kommunistischen Engagements und ihrer jüdischen Herkunft doppelt gefährdet. Und dann geschah das große Wunder: Mit Hilfe von…mehr

Produktbeschreibung
Eine Geschichte, die einfach erzählt werden muss Als der Vater von Valentin Senger 1911 in die Kaiserhofstraße 12 in Frankfurt zog, hoffte er, dass seine Odyssee am Ende war: In Russland vor der zaristischen Geheimpolizei geflüchtet, hatte sich der Kommunist mit gefälschten Pässen über die Schweiz in das liberale Frankfurt abgesetzt. Hier wuchsen auch Valentin Senger und seine beiden Geschwister auf. Als die Nazis 1933 die Macht übernahmen, war die Familie wegen ihres kommunistischen Engagements und ihrer jüdischen Herkunft doppelt gefährdet. Und dann geschah das große Wunder: Mit Hilfe von zahllosen Freunden, Nachbarn und Helfern, mit mutigen Behördenmitarbeitern und einer großen Portion Glück überlebten sie die zwölf Jahre von SS und SA unentdeckt in ihrer Wohnung in der Kaiserhofstraße 12. Dieses Hörbuch erzählt ihre Geschichte.
Autorenporträt
Valentin Senger, geboren 1918 in Frankfurt am Main, arbeitete nach einer Lehre zum Technischen Zeichner als Konstrukteur. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde er Journalist und arbeitete zunächst für die Sozialistische Volkszeitung, später für den Hessischen Rundfunk. Valentin Senger starb 1997 in Frankfurt am Main.
Rezensionen
" ... Walter Renneisen findet genau den richtigen, ungekünstelten Ton für die Sprache Valentin Sengers, die so klar und nüchtern ist und niemals künstlerische Ambitionen hegt."(Sandra Kegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24. April 2010)

" ... ganz ohne theatralische Übertreibung lässt Renneisen die Angst spüren, die Valentin Sengers Begleiter war. So ist das Hörbuch nicht nur Geschichtslektion, sondern auch eine vielseitige Milieustudie."(Darmstädter Echo, 26. April 2010)

"Absolut hörenswert."(Stadtmagazin 37, April 2010)
»Die verdienstvolle Neuausgabe, bereichert um einen dokumentarischen Bildteil, hat das Zeug zu einem Hausbuch.« Volker Breidecker / Süddeutsche Zeitung

»Dies Werk wird bleiben.« Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Kenntnisreich und erinnerungssatt erzählt Sengers Buch davon, was in Frankfurts Straßen und in der Stadt das Gemeinwesen ausmachte.« Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

»Jetzt hat der Schöffling Verlag das Buch wiederentdeckt und zeigt mit seinen Helfern, wie Literatur zum Stadtgespräch (gemacht) werden kann (...).« Die Welt

»Dass das Werk (...) seine verblüffende Kraft aus der Tatsache zieht, dass es Dinge schildern kann, die man für unmöglich gehalten hätte, machte der Lese-Auftakt (...) klar.« Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Dass die untergetauchte Familie Senger mitten in Frankfurt überlebt hat ist ein Wunder. (...) Dass es dieses Buch von 1978 jetzt wieder gibt, ist ein Segen.« Brigitte

»Ein ganz besonderes Buch.« Frankfurter Rundschau

»Valentin Sengers Kaiserhofstraße 12, das von zahllosen Wundern erzählt, ist auf gutem Weg, ein neues in der Stadt wahr zu machen.« Frankfurter Rundschau

»tief berührend und zugleich faszinierend« dpa

»Sengers Werk animiert eine ganze Stadt, sich mit Zeitgeschichte und Zivilcourage zu beschäftigen.« Frankfurter Rundschau

»Dieses Buch lebt von der Unmittelbarkeit des Geschilderten. Angemessene Trauer und der nötige Humor, um den Mut nicht zu verlieren, wechseln einander ab.« Deutschlandradio Kultur

»Valentin Sengers Buch ist voller magischer, unmittelbar berührender Momente.« Jüdische Zeitung

»Dieser Autor ist mit einer unerschöpflichen Gabe der Erinnerung ausgestattet.« Frankfurter Neue Presse

»Immer wieder hält Senger der Grausamkeit des Naziregimes Witz und Humor entgegen. So wird Kaiserhofstraße 12 zu einem wunderbaren und berührenden Buch.« Märkische Allgemeine




Pressestimmen aus den Jahren 1978/1979:

»Wenn es in den zwölf Jahren Hitler-Zeit Wunder gegeben hat, so gehört das unbehelligte Überleben einer russisch-jüdischen Familie (...) gewiss zu den größten.« Neue Zürcher Zeitung

»Die unwahrscheinlichste von allen unwahrscheinlichen Geschichten ist aufgetaucht.« Ernst Johann / Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Es ist voller Lokalkolorit, voller Atmosphäre, (...) Humor und Ironie und zugleich voller Angst, und es enthält fast alle Charakterschattierungen der Deutschen in heroisch-krimineller Zeit.« Rudolf Krämer-Badoni / Die Welt

»Ein authentisches Stück Zeitgeschichte, das sehr klar, (...) anschaulich und auch mit augenzwinkerndem Humor viel mehr erzählt vom Alltag im Dritten Reich als ein Stapel Geschichtsbücher.« ZEIT MAGAZIN

»Sengers Kaiserhofstraße 12 ist nicht nur eine spannungsgeladene Geschichte seiner Familie, sondern eine Chronik des Lebens im nazistischen Frankfurt (...).« Frankfurter Jüdische Nachrichten

»Ein anrührendes Zeugnis aus schlimmen Zeiten.« Brigitte

»Ein Dokument der Menschlichkeit, wie es aus dieser Zeit nicht viele gibt. Zugleich aber auch, trotz der humorvoll-ironischen Schilderung eine Anklage.« Badische Neueste Nachrichten

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