Georg Büchner (1813-1836) gilt als der Frühvollendete der deutschen Literatur. Seine Erzählung, in deren Mittelpunkt der Dichter Jakob Michael Reinhold Lenz steht, schildert sein schrittweises Eintauchen in den Wahnsinn und den verzweifelten Kampf dagegen. Kühn zu nennen ist die Weise, wie uns das Innenleben von Lenz nahegerückt wird. Wir sehen ihn als einen Vertrauten, der uns in der Wahrnehmung von Mensch und Natur eine aufs Äußerste angespannte Empfindsamkeit voraus hat. Peter Michalzik bringt die Bedeutung Büchners auf einen originellen Punkt, wenn er fragt, ob die deutsche Geschichte ohne…mehr
Georg Büchner (1813-1836) gilt als der Frühvollendete der deutschen Literatur. Seine Erzählung, in deren Mittelpunkt der Dichter Jakob Michael Reinhold Lenz steht, schildert sein schrittweises Eintauchen in den Wahnsinn und den verzweifelten Kampf dagegen. Kühn zu nennen ist die Weise, wie uns das Innenleben von Lenz nahegerückt wird. Wir sehen ihn als einen Vertrauten, der uns in der Wahrnehmung von Mensch und Natur eine aufs Äußerste angespannte Empfindsamkeit voraus hat. Peter Michalzik bringt die Bedeutung Büchners auf einen originellen Punkt, wenn er fragt, ob die deutsche Geschichte ohne den frühen Tod des Dichters anders verlaufen wäre. Elisabeth Rath spricht das Feature, Philipp Moog liest das Werk.
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Autorenporträt
Georg Büchner wurde am 17. Oktober 1813 in Goddelau bei Darmstadt geboren und starb am 19. Februar 1837 in Zürich. Er war das erste von sechs Kindern. Ab 1831 studierte er Medizin und Naturwissenschaften in Straßburg und ab 1833 auch Geschichte und Philosophie in Gießen. Er gründete 1834 die geheime Gesellschaft für Menschenrechte und verfasste zusammen mit Ludwig Weidig, einem führenden Oppositionellen, die Flugschrift Hessischer Landbote . Damit riefen sie die hessische Landbevölkerung zur Revolution gegen die Unterdrückung auf. 1834 siedelte er nach Darmstadt um. In dieser Zeit entstand Dantons Tod . Ein Jahr später floh er nach Straßburg. 1836 wurde ihm die Doktorwürde der Universität Zürich verliehen und er begann seine Lehrtätigkeit als Privatdozent für vergleichende Anatomie. Schon vor seiner Übersiedlung nach Zürich hatte Büchner seine Arbeit am Woyzeck begonnen. Das Werk blieb ein Fragment. Anfang 1837 erkrankte Büchner an Typhus und starb kurz darauf an dieser Krankheit.
Peter Michalzik, Jg. 963, ist freier Journalist, Literaturkritiker und ein hervorragender Kenner des deutschen Buchmarkts. Er schrieb längere Zeit für die 'Süddeutsche Zeitung', die 'Frankfurter Rundschau', 'Focus', das 'Börsenblatt des deutschen Buchhandels' und den Deutschlandfunk. Zur Zeit ist er Mitglied der Redaktion der 'Frankfurter Rundschau'. Er lebt in Frankfurt am Main.Philipp Moog arbeitet als Schauspieler, Autor und Sprecher. Er ist regelmäßig im Fernsehen zu sehen ("Sperling", "Polizeiruf 110"," Marias letzte Reise") und leiht seine unverwechselbare Stimme u. a. Ewan McGregor, Owen Wilson und Orlando Bloom. Als gebürtiger Münchner ist er bestens vertraut mit den (sprachlichen) Eigenheiten des bayerischen Alltags
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