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Der Skandalroman erstmals als Hörspiel
Das Meisterwerk des kühnen englischen Romanciers ist einer urtypischen Situation gewidmet: der Liebe zwischen Mutter und Sohn. Schwankend zwischen einer nahezu erotischen Verbundenheit mit seiner klugen, dominanten Mutter und dem Wunsch, sich ihrem Einfluss zu entziehen, versucht der feingeistige Sohn vergeblich, Glück bei anderen Frauen zu finden.
Der Hessische Rundfunk inszeniert diesen Skandalroman in der Hörspielfassung von Altmeister Helmut Peschina und unter der Regie von Ulrich Lampen (u.a. Doktor Faustus) mit Angela Winkler und Patrick Güldenberg in den Hauptrollen.
(3 CDs, Laufzeit: 4h 12)
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Produktbeschreibung
Der Skandalroman erstmals als Hörspiel

Das Meisterwerk des kühnen englischen Romanciers ist einer urtypischen Situation gewidmet: der Liebe zwischen Mutter und Sohn. Schwankend zwischen einer nahezu erotischen Verbundenheit mit seiner klugen, dominanten Mutter und dem Wunsch, sich ihrem Einfluss zu entziehen, versucht der feingeistige Sohn vergeblich, Glück bei anderen Frauen zu finden.

Der Hessische Rundfunk inszeniert diesen Skandalroman in der Hörspielfassung von Altmeister Helmut Peschina und unter der Regie von Ulrich Lampen (u.a. Doktor Faustus) mit Angela Winkler und Patrick Güldenberg in den Hauptrollen.

(3 CDs, Laufzeit: 4h 12)
Autorenporträt
Jakob Diehl wurde 1978 in Paris geboren. Von 2001 bis 2006 studierte er Komposition bei Friedrich Goldmann an der Universität der Künste Berlin. Seit 2002 schreibt er Konzertmusiken für unterschiedliche Besetzungen, sowie Film-, Theater- und Hörspielmusik. Bei Deutschlandradio Kultur arbeitete er von 2006 bis 2009 auch als Regieassistent im Bereich Hörspiel. Daneben ist Jakob Diehl auch als Schauspieler im Theater und Film tätig, er war zum Beispiel in "Der Baader Meinhof Komplex" (2007) und "Lichtjahre" (2013) zu sehen. Er lebt seit 2008 als freischaffender Komponist und Schauspieler in den Niederlanden.
Trackliste
CD 1
1Söhne und Liebhaber00:04:03
2Söhne und Liebhaber00:05:44
3Söhne und Liebhaber00:04:20
4Söhne und Liebhaber00:04:46
5Söhne und Liebhaber00:04:15
6Söhne und Liebhaber00:05:15
7Söhne und Liebhaber00:05:20
8Söhne und Liebhaber00:05:26
9Söhne und Liebhaber00:04:03
10Söhne und Liebhaber00:04:47
11Söhne und Liebhaber00:05:05
12Söhne und Liebhaber00:05:08
13Söhne und Liebhaber00:04:21
14Söhne und Liebhaber00:05:43
15Söhne und Liebhaber00:05:13
16Söhne und Liebhaber00:04:15
17Söhne und Liebhaber00:03:53
18Söhne und Liebhaber00:01:56
CD 2
1Söhne und Liebhaber00:05:22
2Söhne und Liebhaber00:04:29
3Söhne und Liebhaber00:04:30
4Söhne und Liebhaber00:05:42
5Söhne und Liebhaber00:04:40
6Söhne und Liebhaber00:05:13
7Söhne und Liebhaber00:05:07
8Söhne und Liebhaber00:04:44
9Söhne und Liebhaber00:05:06
10Söhne und Liebhaber00:05:25
11Söhne und Liebhaber00:04:29
12Söhne und Liebhaber00:04:28
13Söhne und Liebhaber00:05:21
14Söhne und Liebhaber00:05:26
15Söhne und Liebhaber00:05:03
16Söhne und Liebhaber00:02:56
17Söhne und Liebhaber00:03:24
18Söhne und Liebhaber00:01:55
CD 3
1Söhne und Liebhaber00:04:16
2Söhne und Liebhaber00:05:35
3Söhne und Liebhaber00:05:34
4Söhne und Liebhaber00:04:50
5Söhne und Liebhaber00:04:43
6Söhne und Liebhaber00:04:23
7Söhne und Liebhaber00:05:13
8Söhne und Liebhaber00:06:25
9Söhne und Liebhaber00:05:16
10Söhne und Liebhaber00:04:13
11Söhne und Liebhaber00:04:02
12Söhne und Liebhaber00:06:49
13Söhne und Liebhaber00:04:30
14Söhne und Liebhaber00:04:29
15Söhne und Liebhaber00:04:51
16Söhne und Liebhaber00:05:10
17Söhne und Liebhaber00:02:21
18Söhne und Liebhaber00:01:41
Rezensionen

buecher-magazin.de - Rezension
buecher-magazin.de

Ein Hörspiel, das fesselt. Der Erzähler ködert durch eine leise, fast konspirative Arbeit sein Publikum und führt mit sparsamem Gestus durch diese Geschichte einer besitzergreifenden Liebe zwischen einer Mutter und ihren Söhnen. Schauplatz ist das englische Bergarbeiter-Milieu Mitte des 19. Jahrhunderts. In wachsender Verachtung gegenüber ihrem Mann verlegt Gertrude Morel ihre ganze Liebe zunächst auf William, nach dessen frühem Tod auf den jüngeren Sohn Paul. Die Muster ähneln sich. Ihrerseits in tiefer seelischer Verbindung zu ihrer Mutter scheitern beide Männer daran, normale Liebesbeziehungen zu den Frauen ihrer Umgebung aufzubauen. Ulrich Lampen hat den Stoff, in den sowohl Freuds wie Schopenhauers Analysen zu Liebe und Sexualität einziehen, als dialoglastiges Kammerspiel aufgearbeitet. So sparsam Geräusche eingesetzt werden, so häufig untermalt Streicher-Musik den Gefühlsstatus der Personen. Die Wirkung ist ungemein dicht und konzentriert, auch weil die Akteure ihre Emotionen meist kontrollieren, die Spannung entsteht im Kopf des Hörers. Vor allem brillieren Angela Winkler als Mutter und Patrick Güldenberg als Paul, versinken tief in ihre Rollen und ziehen den Hörer gleich mit hinein.

© BÜCHERmagazin, Martin Maria Schwarz (mms)