Der Mensch denkt nicht nur mit dem Kopf, er glaubt auch mit dem Kopf. Wenn wir verstehen, warum wir glauben, können wir mit diesem Wissen überprüfen, was wir glauben. Dazu müssen wir auch den Zweifel zulassen. Zwei Jahrtausende lang war christlicher Glaube Kirchenglaube. Auch heute sind Menschen auf der Suche nach dem Sinn ihres Lebens. Aber die traditionellen Erklärungen genügen ihnen nicht mehr. Die alten Deutungen sind auch im Lichte kritischer Forschung korrekturbedürftig. Die Kirchen vermeiden die Auseinandersetzung mit den Erkenntnissen der Wissenschaften. Sie sind nicht bereit, sich und…mehr
Der Mensch denkt nicht nur mit dem Kopf, er glaubt auch mit dem Kopf. Wenn wir verstehen, warum wir glauben, können wir mit diesem Wissen überprüfen, was wir glauben. Dazu müssen wir auch den Zweifel zulassen. Zwei Jahrtausende lang war christlicher Glaube Kirchenglaube. Auch heute sind Menschen auf der Suche nach dem Sinn ihres Lebens. Aber die traditionellen Erklärungen genügen ihnen nicht mehr. Die alten Deutungen sind auch im Lichte kritischer Forschung korrekturbedürftig. Die Kirchen vermeiden die Auseinandersetzung mit den Erkenntnissen der Wissenschaften. Sie sind nicht bereit, sich und ihre Lehren in Frage zu stellen. Stattdessen reden sie lieber von Moral. Damit verpassen sie die Chance, die Menschen zu erreichen. Martin Urban Begründer und 34 Jahre lang Leiter der Wissenschaftsredaktion der Süddeutschen Zeitung, versucht in seinen Büchern die Konsequenzen naturwissenschaftlicher Erkenntnisse für unser Weltbild aufzuzeigen. Im Verlag Eichborn Berlin sind von ihm erschienen: Wie die Welt im Kopf entsteht (2002), Wie der Mensch sich orientiert (2004), Warum der Mensch glaubt (2005), und: Wer leichter glaubt wird schwerer klug (2007). Der Wissenschaftspublizist stammt aus einer Theologenfamilie. Er studierte Physik, Chemie und Mathematik und arbeitete zunächst wissenschaftlich als Diplom-Physiker. Unter anderem wurde er mit dem Theodor-Wolff-Preis ausgezeichnet.
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Autorenporträt
Martin Urban, geboren 1936 in Berlin, stammt aus einer Theologenfamilie. Er studierte Physik, Chemie und Mathematik und arbeitete anschließend auf dem Gebiet der Plasmaphysik, nebenbei erste publizistische Versuche. Seit Anfang 1965 bei der Süddeutschen Zeitung, wo er 1968 den Wissenschaftsteil aufbaute und bis 2002 leitete. Zahlreiche Publikationen als Autor oder Herausgeber.
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