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In Franz Liszts Gesamtwerk nehmen Bearbeitungen für das Klavier, Transkriptionen und Opernparaphrasen einen großen Teil ein. So bearbeitete er auch Szenen aus den Musikdramen Richard Wagners. Die Übertragung des "Lied an den Abendstern" stammt aus dem dritten Aufzug der romantischen Oper Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg. Liszt hielt sich in seiner Transkription von 1849 genau an die Vorlage Wagners, unterteilte aber die Szene in "Rezitativ" und "Romanze". Er transponierte das Stück in die auf dem Klavier wärmer klingenden Tonarten gis-Moll und As-Dur, die außerdem einen bequemer…mehr

Produktbeschreibung
In Franz Liszts Gesamtwerk nehmen Bearbeitungen für das Klavier, Transkriptionen und Opernparaphrasen einen großen Teil ein. So bearbeitete er auch Szenen aus den Musikdramen Richard Wagners. Die Übertragung des "Lied an den Abendstern" stammt aus dem dritten Aufzug der romantischen Oper Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg. Liszt hielt sich in seiner Transkription von 1849 genau an die Vorlage Wagners, unterteilte aber die Szene in "Rezitativ" und "Romanze". Er transponierte das Stück in die auf dem Klavier wärmer klingenden Tonarten gis-Moll und As-Dur, die außerdem einen bequemer spielbaren romantischen Klaviersatz ermöglichen. Die Kantilene der Celli in Wagners Original setzt Liszt als klanglichen Höhepunkt mit Oktaven in den Diskant. Eine für Pianist und Zuhörer wunderschön anzuhörende Transkription, bestens geeignet für Konzert und Vortrag.Schwierigkeitsgrad: 4-5
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Autorenporträt
Wilhelm Richard Wagner wurde 1813 in Leipzig als neuntes Kind des Polizeiaktuarius Carl Friedrich Wagner und der Bäckerstochter Johanna Rosine Wagner geboren und starb 1883 in Venedig, im Palazzo Vendramin-Calergi. Er war war Komponist, Dramatiker, Philosoph, Dichter, Schriftsteller, Theaterregisseur und Dirigent. Mit seinen Musikdramen gilt er als einer der bedeutendsten Erneuerer der europäischen Musik im 19. Jahrhundert. Er veränderte die Ausdrucksfähigkeit romantischer Musik und die theoretischen und praktischen Grundlagen der Oper, indem er dramatische Handlungen als Gesamtkunstwerk gestaltete und dazu Text, Musik und Regieanweisungen schrieb. Als erster Komponist gründete er Festspiele in dem von ihm geplanten Bayreuther Festspielhaus. Seine Neuerungen in der Harmonik beeinflussten die Entwicklung der Musik bis in die Moderne. Mit seiner Schrift "Das Judenthum" in der Musik gehört er geistesgeschichtlich zu den Verfechtern des Antisemitismus.