Autor im Porträt

Toptitel von Georges Simenon

Fremd im eigenen Haus



Gebundenes Buch
Achtzehn Jahre ist es her, dass Hector Loursat von seiner Frau verlassen wurde. Seitdem lebt der Anwalt zurückgezogen in einem Flügel seiner Villa in Moulins, lässt sich gehen, isst und trinkt zu viel. Nur selten betritt er die übrigen Räume des Hauses, sieht selbst seine Tochter nur zu den Mahlzeiten und spricht auch dann kaum ein Wort mit ihr. Als er eines Nachts in dem großen alten Haus einen Schuss hört und in einer leer stehenden Mansarde, die er seit Jahrzehnten nicht betreten hat, einen Verletzten findet, der vor seinen Augen stirbt, wird Loursat gezwungen, zu handeln. Wer hat den Mann erschossen? Und was beschäftigt seine Tochter, die der Vater fast genauso wenig kennt wie den Toten? Loursat beginnt, die Welt um sich herum wieder wahrzunehmen, und als der Liebhaber seiner Tochter beschuldigt wird, den Mann im Dachgeschoss ermordet zu haben, entschließt sich der Anwalt, seine Verteidigung zu übernehmen.
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24,00 €

Maigret und das Gespenst / Kommissar Maigret Bd.62



Gebundenes Buch
Inspektor Lognon, auch bekannt als Inspektor Griesgram, ist wahrlich vom Pech verfolgt. Mit einer ständig kranken Frau verheiratet und trotz harter Arbeit nach wie vor Bezirkspolizist im 18. Arrondissement, wurde er nun auch noch angeschossen und liegt im Koma. Besonders rätselhaft ist das letzte Wort, das Lognon, ehe er das Bewusstsein verlor, einem Concierge zugeraunt hat: »Gespenst«. Maigret fühlt sich vom Schicksal seines Kollegen persönlich betroffen und nimmt die Ermittlungen auf. Dank der Vorarbeit des Pechvogels kommt er unerwartet noch in einem anderen Fall auf eine ganz heiße Spur. Maigrets 62. Fall spielt im 18. Arrondissement von Paris.…mehr

 

18,90 €

Georges Simenon

Georges Simenon war ein Vielschreiber, führte ein unstetes Leben, brachte es auf mehr als 30 Wohnsitze und schuf einen der bekanntesten Helden der Kriminalliteratur: den Pariser Kommissar Jules Maigret. Der Belgier Simenon, 1903 in Liège geboren, entdeckte schon früh die Literatur und das freie Leben und war so für einen geregelten Beruf nicht mehr zu gewinnen. Er brach eine Konditorenlehre ab, eignete sich auch nicht als Buchhändler, entdeckte aber leidenschaftlich als Reporter die Welt. Diese Arbeit war ganz nach dem Geschmack des unkonventionellen Simenon. 1922 zog er nach Paris und etablierte sich nach und nach als Schriftsteller. Er schrieb erotische Erzählungen, Groschenromane, Kurzgeschichten, Erzählungen, Romane und Kriminalromane. 1928/29 zog Simenon mit Frau und Geliebter zuerst auf ein Hausboot, später auf einen Kutter, und er befuhr Kanäle und Flüsse bis zur Ostsee und nach Lappland. Die Idee zur Figur Maigret soll ihm in einem Café gekommen sein - jedenfalls suchte er so etwas wie ein literarisches "Sicherheitsnetz" und fand es in Maigret. Diese Figur wurde ein großer Erfolg und Simenon berühmt. Er schrieb 75 Romane, in denen Maigret ermittelte. Simenon selbst bezeichnete ihn als einen "Ausbesserer von Schicksalen", der den "kleinen Leuten" zugetan war. Simenon starb 1989 in Lausanne.
Das meint die buecher.de-Redaktion: Simenons Maigret-Romane sprengten die Grenzen des Genres, verbanden Literatur und Krimi - und die Bücher mit dem melancholischen Ermittler bergen nach wie vor Suchtpotenzial.