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Noah ist ein Künstler Anfang dreißig. Das Gehalt seiner Freundin Camilla reicht knapp für sie beide. Camilla jedoch hat sich mehr vom Leben erhofft, weshalb sie sich von Noah trennt. Es ist eine Kopfentscheidung, doch wann, wenn nicht jetzt, soll sie ihre Zukunft in die Hand nehmen? Um seine verlorene Liebe zurückzugewinnen, ist Noah zu allem bereit. Als eine ältere Dame ihm die Chance bietet, zu einem Vermögen zu kommen, lässt er sich auf den zweifelhaften Deal mit ihr ein.

Produktbeschreibung
Noah ist ein Künstler Anfang dreißig. Das Gehalt seiner Freundin Camilla reicht knapp für sie beide. Camilla jedoch hat sich mehr vom Leben erhofft, weshalb sie sich von Noah trennt. Es ist eine Kopfentscheidung, doch wann, wenn nicht jetzt, soll sie ihre Zukunft in die Hand nehmen? Um seine verlorene Liebe zurückzugewinnen, ist Noah zu allem bereit. Als eine ältere Dame ihm die Chance bietet, zu einem Vermögen zu kommen, lässt er sich auf den zweifelhaften Deal mit ihr ein.
Autorenporträt
Martin Suter wurde 1948 in Zürich geboren. Seine Romane (darunter ¿Melody¿ und ¿Der letzte Weynfeldt¿) und die ¿Business-Class¿-Geschichten sind auch international große Erfolge. Seit 2011 löst außerdem der Gentleman-Gauner Allmen in einer eigenen Krimiserie seine Fälle, derzeit liegen sieben Bände vor. 2022 feierte der Kinofilm von André Schäfer ¿Alles über Martin Suter. Außer die Wahrheit¿ am Locarno Film Festival Premiere. Seit einigen Jahren betreibt der Autor die Website martin-suter.com. Er lebt mit seiner Tochter in Zürich.
Rezensionen
Wieder mal gut geölt und das gewohnte Schema bedienend: So beschreibt Rezensentin Nadine A. Brügger Martin Suters neuen Roman. Dessen Handlung fasst sie folgendermaßen zusammen: Der Maler Noah Bach, frisch getrennt, lernt Betty Hasler kennen, eine etwas ältere Frau, mit der er gemeinsam potentiell lukrative Mordpläne schmiedet. Brügger zufolge reflektiert der Erfolgsautor Suter in seinem neuen Buch seine eigene Methode, etwa wenn ein anderer Maler die Bedeutung eines guten Marketings und einer prägnanten Geschichte für den Erfolg als Künstler erläutert. Jedenfalls zeichnet sich der Rezensentin zufolge auch dieser Suter-Roman durch eine flink vorangetriebene Handlung und eine geschickt am Ende platzierte Überraschung aus. Sowie durch Schweizer Lokalkolorit, das sich etwa in den Lebensläufen der handelnden Figuren offenbart - etwa eines ehemaligen Hippies, der später zum konformistischen Beamten mutierte. Insgesamt scheint Brügger das alles gerne zu lesen, auch wenn Suter hier, wie sie klarstellt, das literarische Rad keineswegs neu erfindet.

© Perlentaucher Medien GmbH
Bevor Rezensent Bernhard Heckler überhaupt zum neuen Roman kommt, feiert er den Autor Martin Suter erst einmal als Gesamtkunstwerk. Der Autor, der wie kein Zweiter Marketing, Literatur und Selbstinszenierung zu einem schweizerisch-präzisen Produkt verbindet, ist für Heckler das eigentliche Ereignis. Ob Business-Class-Kolumne, VIP-Mitgliedschaften auf der eigenen Website oder Bestseller-Kooperationen mit Promis wie Bastian Schweinsteiger - Suter beherrscht die Spielregeln des Markts mit routinierter Eleganz, staunt der Kritiker. Sein neuer Roman? Fast nebensächlich, "halb Kunstkrimi, halb Kochshow". Natürlich ein Erfolg, natürlich flüssig geschrieben, natürlich mit literarisch temperiertem Ossobuco, huldigt Heckler. Dass der Inhalt dabei gelegentlich seifig wirkt? Geschenkt, meint der Kritiker. Wer so souverän zwischen Hoch- und Unterhaltungskultur tanzt, darf sich ruhig mal selbst zum "Pappaufsteller" im Thalia stilisieren, schließt der berauschte Heckler.

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»Martin Suter gilt als Meister einer eleganten Feder, die so fein geschliffen ist, dass man die Stiche oft erst hinterher spürt.«